3. Stufe. Die Nebenhöcker α und β’ werden selbständiger (Fig. C).

4. Stufe. Der hintere Anhang γ wird umfangreicher (Fig. D u. E und Fig.

842 A). Der Zahn besteht jetzt aus einem vorderen hohen dreiseitigen

Theile mit drei Höckern (Vorderhöcker α, Aussenhöcker β, Innenhöcker

β’) und einem hinteren niederen Theile, dem Anhange oder Talon,

der einen Aussenhöcker γ und einen Innenhöcker γ’ zeigen kann --

Trigonodonter unterer Backzahn (Tubercular-sectorial-Typus nach Cope).

Diesen Zustand zeigen die unteren M bei zahlreichen primitiven Formen.

Die unteren Reisszähne der Raubthiere sind nur Modificationen dieser

Zahnform.

5. Stufe. Indem der Anhang γ γ’ die Höhe von β β’ erreicht, bez. β

β’ niederer wird, und α dabei meist verkümmert, entsteht ein etwa

rechteckiger Zahn mit vier Haupthöckern in gleichem Niveau, einem

vorderen Paar β β’ und einem hinteren Paar γ γ’ -- Tetragonodonter

unterer Backzahn (Fig. F). Die unteren M der meisten omnivoren und

herbivoren Thiere sind nur Modificationen dieser Zahnform (Fig. 842 C).

6. Stufe. Ein häufig am Hinterrande vorhandener kleiner Höcker δ (Fig.

839 F) wird besonders am M₃ vieler Omnivoren und Herbivoren umfangreich

und bildet den sogenannten »dritten Lobus« (Fig. 845 m₃).

[Illustration: Fig. 839. Unterkieferzähne von der Innenseite. A Eckzahn

von Centetes madagascariensis (⁴⁄₁). Recent. B dritter Prämolar

desselben. C Molar desselben. D Reisszahn von Viverra (²⁄₁). Recent.

E Reisszahn von Canis lupus (⅔). Recent. F Molar von Dicotyles (¹⁄₁).

Recent.]

Obere Backzähne (Fig. 840).

Elemente der Paläontologie · 第 427 / 606 题