Schuppen klein und rhombisch oder grösser und cycloid. Sehr zahlreiche
Kiemenhautstrahlen. Schwanzflosse gabelig; Fulkren vorhanden.
Nacktwirbel, Halbwirbel oder Hohlwirbel. Zahlreiche Gattungen aus dem
Jura, spärlich in der unteren Kreide vertreten.
Pachycormus Ag. Grosse lachsähnliche Fische mit dünnen kleinen
rhombischen Schuppen. Rückenflosse beginnt vor der Afterflosse.
Schwanzflosse gross, ausgeschnitten, beide Lappen mit stabförmigen
Fulkren besetzt. Mundspalte sehr lang mit kräftigen Zähnen.
Kiemendeckel ausserordentlich mächtig. Wirbelkörper unvollständig
verknöchert; ca. 40 Kiemenhautstrahlen. Lias.
P. bollensis Quenst. Aus dem oberen Lias von Schwaben, Bayern und
England.
Caturus Ag. (Fig. 709 u. 710). Thunfischähnliche Raubfische von
verschiedener Grösse mit kleinen, sehr dünnen, fast rhombischen
Schuppen. Eine Rückenflosse in der Mitte des Rückens, davor noch
eine Anzahl Flossenträger ohne Flossenstrahlen. Paarige Fulkren sind
umfangreich auf den unpaaren Flossen, schwach auf den paarigen.
Mundspalte sehr weit, z. Th. mit sehr kräftigen Zähnen. Schwanzflosse
sehr gross, gegabelt. Kiemendeckel nicht besonders gross; gegen
30 Kiemenhautstrahlen; Wirbelcentrum gar nicht oder unvollständig
verknöchert. Findet sich vom oberen Lias an, besonders häufig aber im
oberen Malm.
C. furcatus Ag. (Fig. 710) und C. maximus Ag. Im lithographischen
Schiefer von Bayern ziemlich häufig.
C. elongatus Ag. (Fig. 709). Aus dem oberen Malm von Cirin.
[Illustration: Fig. 709. Caturus elongatus Ag. Aus dem oberen Malm von
Cirin.]
[Illustration: Fig. 710. Caturus furcatus Ag. Aus dem oberen Malm von
Bayern. Schwanzwirbel. i = Intercentrum; ud = untere Dornfortsätze.]