Inneres Skelet nicht erhaltungsfähig.
Pterichthys Ag. (Fig. 670). Das Kopfschild (K) zeigt eine querstehende,
von kleinen Platten bedeckte Oeffnung (O), die vielleicht als
Orbitalöffnung anzusehen ist. Der Kopf zeigt Spuren von Schleimkanälen.
Die hintere Körperhälfte ist von Schuppen bedeckt und trägt eine kleine
Rückenflosse (F). Die medianen Schuppen sind vor der Rückenflosse
als grössere Platten ausgebildet, hinter der Rückenflosse sind sie
fulkrenähnlich (f). Devon. Die zahlreichsten und vollständigsten
Exemplare stammen aus dem Old red Sandstone von Schottland.
P. cornutus Ag. (Fig. 670). Old red Sandstone von Schottland.
[Illustration: Fig. 670. Pterichthys cornutus Ag., restaurirt. Old red
Sandstone von Schottland. A Rückenansicht. B Schwanz von der Seite.
F = Rückenflosse; K = Kopf; O = unpaare Oeffnung (Orbitalöffnung);
R = Ruderorgan; f = fulkrenähnliche Medianschuppen; hl = hintere
Dorsolateralplatte; hm = hintere dorsale Medianplatte; vl = vordere
Dorsolateralplatte; vm = vordere dorsale Medianplatte.]
Asterolepis Eichw. (Fig. 669) ist Pterichthys ähnlich. Devon.
A. ornatus Eichw. (Fig. 669). Old red Sandstone von Livland.
Bothriolepis Eichw. ist der Gattung Pterichthys ähnlich, aber die
hintere Körperhälfte ist schuppenlos und daher nie beobachtet, obwohl
zu dieser Gattung die best erhaltenen der bekannten Placodermen
gehören. Devon von Europa und Canada.
B. canadensis Whiteaves. Das Oberdevon von Scanmenac-Bay in Canada
hat zahlreiche, vortrefflich erhaltene Exemplare dieser Art geliefert.
B. Panderi Lahusen. Devon von Russland.