4. Fam. Fusidae.

Fusus Lmk. (Fig. 377-379). Gehäuse spindelförmig. Mündung in einen

Canal verlängert. Spindel in der Regel ohne Falten oder dieselben sind,

wenn vorhanden, an der Mündung nicht sichtbar. Schale mannigfaltig

verziert oder glatt, ohne Querwülste. Vielleicht schon in der Trias,

nicht selten in der Kreide, häufig im Tertiär, Lebend in den wärmeren

Meeren.

F. longaevus Lmk. Unter- und Mitteleocän. Mittel- und Südeuropa.

F. bulbiformis Lmk. (Fig. 377). Eocän. England, Belgien, Frankreich.

F. Noae Lmk. Mittel- und Obereocän. Mittel- und Südeuropa.

F. multisulcatus Nyst. Mitteloligocän. Mitteleuropa.

F. Burdigalensis Bast. sp. Untermiocän. Touraine, Wiener Becken.

F. longirostris Brocc. sp. (Fig. 378). Miocän und Pliocän. Mittel-

und Südeuropa.

F. corneus Lin. sp. Pliocän -- Lebend. Südeuropa.

Eine Gruppe nordischer Fusus-Arten (von manchen Autoren zu Trophon

gestellt) zeichnet sich durch stark gewölbte Umgänge und kurzen Canal

(Fig. 379) aus:

F. antiquus Müll. sp., wenn links gewunden, als F. contrarius Gmel.

sp. (Fig. 379) bezeichnet, findet sich vom Pliocän (Crag) bis zur

Gegenwart in Nordeuropa, diluvial auch auf Sicilien.

Elemente der Paläontologie · 第 179 / 606 题