Diese ausgestorbene Familie ist nur durch eine Gattung

Stringocephalus Dfr. (Fig. 220 A, B) vertreten, welche die grössten

der Terebratula-artigen Schalen enthält (bis 0,14 m im Durchmesser

haltend). -- An der nicht punktirten Schalenstructur und dem unterhalb

der Schnabelspitze gelegenen Loch (f) leicht zu erkennen. Eine grosse

Area (a) und ein das Schnabelloch umfassendes Deltidium (d) vorhanden.

Das Armgerüst ist schleifenförmig wie bei Terebratula, heftet sich mit

seinen Stielen (cr) an den Schlossrand, steigt erst über die Mitte

der Schale herunter, dann wieder ganz in die Höhe und erreicht, der

kleineren Klappe eng anliegend, nahezu den Grund der Schale (B). Vom

letzten Bogen der Schleife gehen schräg nach oben und hinten gerichtete

Fortsätze ab (st). Der stark entwickelte Schlossfortsatz (sf) reicht

fast bis zur grösseren Klappe und umfasst mit seinem gespaltenen

Ende die lange Mittelleiste (s) derselben. Auch die Mittelleiste der

kleineren Klappe (s’) ist sehr lang. Devon. Häufig ist nur eine Art

Str. Burtini Dfr. sp. (Fig. 220) im oberen Mitteldevon

(Stringocephalenkalk) Deutschlands, Belgiens, Englands und am Ural.

[Illustration: Fig. 220. A, B Stringocephalus Burtini Dfr. sp.

Mitteldevon. Paffrath b. Köln. B restaurirte Innenansicht, von der

Seite. f = Schnabelloch; d = Deltidium; a = Area; s = Mittelleiste der

grösseren, s’ = der kleineren Klappe; cr = Crura; st = Fortsätze der

Schleife; sf = gespaltener Schlossfortsatz.]

Elemente der Paläontologie · 第 130 / 606 题