4. Fam. Echinidae.

Die meist dünnwandige Schale ist hoch oder niedergedrückt. Die

Porenstreifen der am-Felder sehr breit, da sie in ihrer ganzen

Ausdehnung aus mehreren (gewöhnlich 3) Reihen von Porenpaaren bestehen

(Fig. 134 B). Scheitelschild normal (Fig. 134 C); die Madreporenplatte

(C m) stets durch ihre Grösse und poröse Structur unterschieden. Warzen

meist undurchbohrt. Die Mehrzahl der lebenden Regulares gehört zu

dieser Familie. Mit Ausnahme einiger jurassischer und cretaceischer

Gattungen finden sich die fossilen in tertiären Schichten.

[Illustration: Fig. 134. Pedina sublaevis Ag. Oxford. Frankreich.

A Schale von der Seite. B einige am-Grossplatten mit je 3 Reihen

von Porenpaaren (die Stachelwarzen sind fälschlich undurchbohrt

gezeichnet). C Scheitelapparat mit der Madreporenplatte (m).]

Pedina Ag. (Fig. 134 A-C). Schale rund, niedrig. am-Felder nicht

sehr breit. Jede am-Grossplatte mit 3 Reihen von schräg übereinander

gestellten Porenpaaren (B). Stachelwarzen klein, ungekerbt, aber fein

durchbohrt (-- was auf Fig. 134 nicht angegeben). Im Jura, besonders

häufig im Malm.

P. sublaevis Ag. (Fig. 134 A-C). Im ganzen Malm, besonders häufig

im Oxford. Frankreich, Schweiz.

Die verwandte Gattung Stomechinus Des. besitzt eine hochgewölbte Schale

und undurchbohrte Stachelwarzen. Sie findet sich häufig im Jura,

seltener in der Kreide.

St. bigranularis Lmk. sp. Mittlerer und oberer Dogger. England,

Frankreich.

St. perlatus Desm. sp. Mittlerer und oberer Malm, besonders häufig

im oberen Oxford. England, Frankreich, Schweiz.

Die in den jetzigen Meeren weit verbreitete Gattung Echinus Rond.

(E. melo Ol., esculentus L.) kommt fossil schon im Eocän vor.

Elemente der Paläontologie · 第 80 / 606 题