R. Piper & Co. Verlag, München, 1918
Sechste bis achte Auflage
Druck: Roßberg'sche Buchdruckerei, Leipzig.
Copyright 1915 by R. Piper & Co.,
Verlag in München.
Zur Einführung.
Bemerkungen über russische Mystik
Die russische Mystik ist ein Od, das den russischen Menschen umgibt. Die
russische Mystik ist der Atem, der dem Leib und dem Leben des russischen
Volkes entströmt. Die russische Mystik ist die Stimmung, die der
russischen Erde entsteigt, dämmernd und dampfend, mit jeder Scholle, die
umgeworfen wird, und die an der russischen Landschaft hängt wie Tau und
Nebel, zwischen langen, langen Flußufern und weiten, weiten Flächen.
Diese Sinnlichkeit kennzeichnet sie. Es ist spürbar die Mystik eines
jungen, noch schwer sich bewegenden, noch tief in sich befangenen
Volkes, das zu keinem Bewußtsein seiner Gefühle und kaum zu einer Ahnung
dieses Bewußtseins gekommen ist. Mit Mystik setzt die Geistesentwicklung
eines jeden innerlichen Menschenschlages ein. Mystik ist immer und
überall der früheste Versuch des Menschen, sich an das Wesen der Dinge
heranzutasten. Mystik ist das Auge, das sich aufschlägt und die
Erscheinungen zum ersten Male staunend zu einem Erscheinungsganzen
zusammenschaut. Mystik ist das Urdenken der Menschheit, wie Mythe ihre
Urkunst ist. Je nachdem, ob die Mystik nun im Verlauf ihrer immer
bewußteren Weiterentwicklung zur tiefen Innenethik wird wie im
Buddhismus, oder zur hellen Offenbarungsreligion wie im Christentum,
oder zu einer großen ästhetischen Philosophie oder philosophischen
Ästhetik wie bei den Hellenen, oder zu einer echten Weltanschauung,
Kampfgesinnung und Lebensweisheit wie bei den Germanen, unterscheiden
sich dann die Völker und ihre Kulturen voneinander. Immer aber ging
dieser Aufstieg zur klaren Anteilnahme des Menschen am Geiste der Welt
und zur letzten Vergeistigung der Menschen selbst, als dem Höchsten, das
wir erreichen können, von der Sinnlichkeit, von jener selben mystischen
Sinnlichkeit aus, die heute aus allen Poren des Russentums dringt und
Land und Volk wie mit einem dicken, weißen, wallenden, heiligen Nebel
umgibt, und die immer so vor dem Geiste, vor Ethik und Religion, vor
Philosophie und Metaphysik hergeht, wie eben das Gefühl dem Wissen, die
Erfahrung der Erkenntnis, die Ahnung dem Bewußtsein vorhergeht. Mit dem
Bewußtsein und seinen Geistessteigerungen sind wir an unserem Ziel
angelangt. Mit der Mystik und ihren Ahnungszuständen dagegen, die noch
wie trächtig ist von Empfindung, Glaube und Wahn, von Boden, Erde und
Menschlichkeit und die den Übergang von dem Dunkel, aus dem wir kommen,
zu der Helle, zu der wir hindrängen, noch unmittelbar mit sich schleppt,
sind wir dem Ursprünglichen und schließlich auch Ewigen unserer Bild-
und Denkvorstellungen näher. In der Mystik werden die großen Wahrheiten,
man kann gewiß nicht sagen, am klarsten ausgesprochen, wohl aber am
ursprünglichsten geoffenbart. Die Mystik ist gleichsam die große
Weltnatur selbst, die sich in uns Menschen, zwar wie von ferne noch,
aber dafür in allergewaltigsten Bewegungen, zum ersten Male denkend
bewegt und in einem weiten, mächtigen, wenn auch noch verschwommenen
Stimmungsungefähr durchbricht.
* * * * *
Auch die russische Mystik wird in irgendeiner Weise den Weg gehen, den
die indische und christliche, die griechische und deutsche bereits
gegangen ist. Wohin dieser Weg das Russentum führen wird, welche Taten
und Erlöser auf diesem Wege liegen werden, das können wir heute
natürlich nicht wissen, wie wir nie etwas Geschichtliches der Zukunft im
einzelnen genau vorauswissen können. Nur das Wesen einer Erscheinung, um
die es sich handelt, und damit freilich das Wichtigste, können wir
frühzeitig erkennen. Und das ist hier die Sinnlichkeit der russischen
Mystik, die dichter, körperlicher, man möchte sagen leibhaftiger ist,
als die Sinnlichkeit einer jeden anderen Mystik war. Ganz gewiß war die
Mystik namentlich der Hellenen und Germanen von Anfang an lichter,
seherischer, bereits schärfer unterscheidend, war bei allem
In-Eines-Sehen doch schon dualistisch trennend und nicht monistisch
auflösend. So viel haftende, lastende, niederziehende Schwere wie auf
den Slawen hat auf keiner anderen Rasse oder Nation geruht, und auch auf
dem völkerchaotischen Notzustand nicht, in den Christus befreiend trat.
Überall hatten schon bestimmte klare Ideen den Menschen eine Bahn aus
sich heraus gebrochen. Es war noch ein Zustand der Mystik, in dem sie
lebten, aber zugleich war in der Mystik schon der Wille wirksam, sich
selbst zu überschreiten. Sogar die Mystik der Inder, die der Mystik der
Slawen noch am nächsten steht und mit der sie gewissermaßen die
geographische Angrenzung und damit die Anteilnahme an einer ähnlichen
weltklimatischen Atmosphäre und psychischen Disposition teilt, war
bei aller sinnlichen, fast künstlichen Verinnerlichung und
Selbstbetrachtung, die sich mit ihr verband, doch eine äußerste
Geistesanspannung. Nicht grundlos heißt Veda Wissen. Was die Veden
enthalten, war die Summe des für den Inder Wissensmöglichen. Nicht durch
Gefühl, sondern ausdrücklich »durch Denken läßt sich erschauen, was
dauert und in Ewigkeit feststeht«, weiß schon der Rigveda. Bei Christus
trat dann freilich die persönliche Vermittlung »zum Vater« an die Stelle
der gedanklichen. Und es war, schon weil sie, indem sie an die Sinne
geknüpft war, an die Persönlichkeit geknüpft war, eine echt mystische
Vermittlung. Aber gerade Christus führte dann doch als das verbindende
Weltprinzip, an das er die Menschen im Himmel und auf Erden den Anschluß
finden lehrte, den Geist ein, sprach ihn als den übergeordneten Dritten
und den Binder der Dinge im Raum heilig und machte ihn zum obersten
Bewohner, Ordner, Lenker des Weltbaus. Erst recht ideologisch war von
Anfang an die Mystik der Griechen. In dem Urdenken der Orphiker lag die
platonische Idee bereits vorgebildet. Diese selbst war, mit all ihrer
Sinnenhaftigkeit und all ihrem Künstlertum, eine echt mystische Idee.
Eine Metaphysik haben die Griechen eigentlich nie besessen. Zwischen
Mystik und Dialektik schwankte ihr Denken. In ihrer bildlichen und
baugewaltigen Vorstellung aber wurde die Weltmystik früh zur
Weltarchitektur. Selbst der Vorstellung Plotins merkte man noch etwas
von dem strahlenden Götterstaate Homers an. Und gerade Plotin, der
bewußte Mystiker, der künstlich wieder das weiche Gefühl aufnahm,
nachdem das Denken in aristotelischer Begrifflichkeit verhärtet war,
sprach aus, daß die Erkenntnis der Wahrheit, »Selbstanschauung der
Vernunft im Menschen« sei. Bei den Germanen aber verkündete Meister
Eckehart: »So hat die erkennende Vernunft immer noch etwas über sich,
was sie nicht zu begründen vermag; aber immerhin erkennt sie doch, _daß_
da noch etwas Übergeordnetes ist.« Und er verkündete damit im Grunde
schon Kant und die Erkenntniskritik. Es war Mystik -- aber es war Mystik
als reinste Metaphysik. Von einer solchen erstaunlichen ideologischen
Frühreife weiß natürlich die russische Mystik in ihrer Erd- und
Sinnengebundenheit nichts. Überall schlägt bei ihr durch, daß sie ganz
eine Mystik des Leibes und der ihm entströmenden Seele, aber noch gar
nicht des Geistes ist. In gleicher Stärke ist noch keine Rasse und auch
noch keine einzelne mystische Persönlichkeit in ihrem Körper zugleich
mit Mysterium geladen und mit Fluidum behaftet gewesen. Die russische
Mystik ist die angeborene Krankheit, zugleich aber auch die höchste
Gesundheit, alles in allem die eigentliche Natur des Russentums.
Mystisch-Kataleptisches und zugleich Mystisch-Katastrophisches sind
seine stille Eigentümlichkeit. In der Ausentwicklung dieser
Eigentümlichkeit wird die Weiterentwicklung seiner Mystik und seines
Denkens liegen. Wie die Erscheinung, die ihr zugrunde liegt, wird auch
die Erscheinung, die aus ihr folgt, eine ganz neue Erscheinung sein. Wie
die unterschiedliche mystische Anlage der Rasse überall zu den anderen
Äußerungen geführt hat, zu Ethik hier, zu Religion dort, zu bald mehr
rationalistischer Philosophie in dem einen, zu bald mehr metaphysischer
in dem anderen Kulturkreise, wie das Christentum nicht buchstäblich den
Buddhismus, wie die Geistesgeschichte des Germanentums nicht die des
Hellenentums wiederholt hat, wie vielmehr alle diese Welten
grundverschiedene Welten gewesen sind, so wird auch die slawische Mystik
ihren eigenen und nur ihr gehörigen geistigen Wert schaffen und den
geistigen Kulturkreis, den die Menschheit wachsend gezogen hat, um eine
neue Innenkultur bereichern. Aber noch einmal: wir können diesen Wert
heute noch nicht kennen. Wir können nur ganz allgemein sagen, daß wir,
nachdem wir die Ethik, die Religion und die Philosophie der Mystik schon
bekommen haben, von Rußland aus, wo die sinnlich-mystischen
Dispositionen so dicht wie nirgendwo und nirgendwann über Land und Volk
verteilt liegen, so etwas wie gesteigerte Mystik, vollendete Mystik,
gewissermaßen eine Mystik der Mystik erhalten werden, für die uns Wort,
Name, Begriff noch fehlt, in der jedoch, wenn ihr Wort einmal
ausgesprochen sein wird, die Erlösung für den russischen Menschen liegen
wird, und für jeden, der einen russischen Menschen in sich birgt.
* * * * *
Die russische Mystik, wie sie latent im russischen Volke liegt, ist
jahrhundertelang von der Orthodoxie gleichsam abgelenkt, von der
russischen Geistlichkeit klug und vorsichtig behandelt und, soweit sie
sich bereits klarer und mit sich selbst beschäftigt, als geistiges Leben
äußern wollte, wohl auch in den Klöstern und im Sektiererleben Rußlands
aufgespeichert und befriedigt worden. Erst Tolstoi und Dostojewski haben
die russische Mystik wirklich ausgedrückt und alles das, was latent war,
endlich einmal persönlich sprechen lassen. Tolstoi tat es, indem er
einfach schilderte: wir erfahren bei ihm die russische Mystik genau so,
wie wir sie jederzeit erfahren können, wenn wir uns in das russische
Leben mischen. Dostojewski dagegen hat die russische Mystik bekannt und
hat um sie gerungen, wie man um Probleme ringt, von ihm ab wissen wir,
was wir sonst höchstens aus manchen religiösen Begleiterscheinungen des
Nihilismus wissen könnten: daß die russische Mystik bereits auf dem Wege
von einem bloßen Zustande zu einem Bewußtsein und vom Gefühl und den
Sinnen zum Geist und zu einer russischen Geistigkeit ist. Man braucht
nur die Namen Schatoffs, Kiriloffs und der Brüder Karamasoff zu nennen
-- und sofort steigen lauter einzelne Weltanschauungen auf, die alle auf
dem Grunde der russischen Mystik und Volklichkeit ruhen und bereits
Teile einer künftigen allgemeinen und umfassenden russischen
Weltanschauung sind. Doch gehören diese Gestalten erst Dostojewskis
späterer Entwicklung an. Einmal jedoch, mehr am Anfang seines großen
Lebenswerkes, das ein einziger großer Versuch ist, den russischen
Ausdruck und Helden zu finden, den er dann von Figur zu Figur, von Typ
zu Typ variierte, hat er der russischen Mystik einen zentralen Träger zu
geben versucht: in der Gestalt des Fürsten Myschkin. Es wurde freilich
-- und hier schlug die einzige geschichtliche Verwurzelung durch, die
die russische Mystik hat und deren einseitige, anthropologisch und
geographisch abgesonderte Innen- und Sonderentwicklung sie ist -- ein
wesentlich christologischer, jesushafter Träger. Nachdem sich
Dostojewski im Roman und in der Gestalt Rodion Raskolnikoffs mit dem
mehr westeuropäischen Moralproblem der Schuld und des Jenseits von Gut
und Böse auseinandergesetzt hatte, tat er im »Idioten« dasselbe mit dem
Heilandsphänomen, indem er ihm einen russischen Träger unterlegte. Es
war, wie das nicht anders möglich sein konnte, ein sinnlich-mystischer
Träger. Alle die geheimnisvollen Auswirkungen des Fürsten auf andere
Menschen gehen, wie Ausstrahlungen, unmittelbar von seiner Physis aus.
In dieser Weise ist Mystik immer an die Persönlichkeit gebunden. Wer die
Wunder Jesu verstehen will, der braucht nur die Auswirkungen Lew
Myschkins zu verstehen. Der Gegenstand und auch die Stärke der Entladung
ist verschieden, aber das elektrische Phänomen ist dasselbe. Der
Rückgriff Dostojewskis auf Christus und Christlichkeit geschah dabei
durchaus bewußt. In einem der wenigen visionär-klaren Augenblicke, die
er dem Fürsten gegeben hat, läßt er ihn sagen: »Die Gegenwehr des Ostens
gegen den Westen soll unser Christus sein, den wir in seiner wahren
Gestalt in uns bewahrt haben.« Diese Annäherung Lew Myschkins an
Christus hinderte nicht, daß von Dostojewski aus -- für den Christus
allzeit das Heiligste war, das die Erde jemals getragen hat, und ein so
Unantastbarer, daß er vielleicht nur aus innerer Scheu sein geplantes
großes Werk über Christus niemals geschrieben -- die Durchführung der
Gestalt Lew Myschkins schließlich einer Unterwertung ihrer
Christlichkeit gleichkam. Wenn wir die Summe des »Idioten« ziehen, so
bleibt von seinem armen Helden am Ende wirklich nur die Pathologie
übrig, und im besten Falle eine gewisse Samariterhaftigkeit. Von seinem
wahren Verhältnis zu Christus aber kann man sagen, daß er sich zu ihm
verhält wie eine Qualle zu Kristall: Christus und Lew Myschkin verstehen
beide alles: Lew Myschkin verzeiht sofort und leidet noch für den
Schuldigen; Christus dagegen verzeiht gleichfalls, aber hat noch die
Kraft, nicht selbst für den Schuldigen zu leiden; Christus steht also
über dem Leiden, während Lew Myschkin haltlos und in tiefstem
Lebenssinne charakterlos, ohne einen Zaun um sein Ich zu haben, zwischen
den Leuten und Leiden umhersteht. Sogar die Liebe wird ihm persönlich
abgestritten, und einmal muß er den harten Vorwurf hinnehmen: »Was Sie
sagen, das ist nichts als Wahrheit, und schon deshalb ist es ungerecht.«
Für Dostojewski war das Christliche und Heilandsmäßige eine Möglichkeit
für das Russische. Doch nicht etwa einen russischen Jesus wollte er mit
Lew Myschkin hinstellen, sondern nur eine menschliche Vorstufe zu einem
solchen wollte er finden. Dostojewski wußte, daß auch das Russentum, wie
ein jedes Volk und ein jeder Kulturkreis, sich auf eine persönliche
Weise mit dem Christentum abfinden und dann einen persönlichen Wert aus
ihm schaffen muß. Es geschah im »Idioten«, seinem christlichen Werk und
zugleich demjenigen, in dem er das Problem russisch überwand. Das
Wichtige, Überdauernde, Unvergängliche an der Gestalt Lew Myschkins ist
nicht, wie bei der großen Weltgestalt Christi, er selbst, sondern die
Beeinflussung, die von ihm ausgeht. Einen großen Mittler nicht, wie
Christus war, sondern nur einen Mittelmenschen kann man ihn nennen, der
seinen Zweck gar nicht in sich trägt, nicht darin, daß er nun etwa als
Religionsstifter weiterlebte, sondern darin, daß er ganz unvermerkt
andere Menschen mit sich befruchtet. Einmal muß in dieser Weise auch das
Christliche vom Russentum aufgenommen und einer russischen Umwertung
zugeführt werden. Es strebt selbst und von sich aus Christlichem zu, und
sicherlich wird es gar nichts Befruchtenderes für das Russentum geben,
als gerade das Christentum. Diese Umwertung nun, die Dostojewski als
erster auf sich genommen hat, bahnt in seinem Lebenswerk der »Idiot« an.
Er steht in der Entwicklung Dostojewskis an derselben Stelle, an der in
der Entwicklung Rußlands das Christliche steht: als ein Übergang und
Vorstadium zu Neuem, Kommendem, Eigenem. Freilich auch hier wird man
scheiden müssen. Es gibt zweierlei Russentum: ein leidendes und ein
tätiges. Das erstere wird sich wohl immer mit dem Christlichen, in
seiner Form des Orthodoxen und Kirchlichen und voller Geduld und
Demut, zufrieden geben. Das andere Russentum dagegen, das
Germanisch-Sibirische, wie man es genannt hat, wird dasjenige sein,
welches die eigentlich russischen Werte schafft. Diesem zweiten
Russentum hat Dostojewski die Schatoff- und selbst Raskolnikoffnaturen
zu Helden gegeben, und im »Idioten« hat er, als seinen künftigen Träger,
gegen Lew Myschkin die heiße, wilde, bebende Kraftgestalt Rogoshins
gestellt.
Für uns ist der Träger der russischen Mystik in ihrem ganzen Umfang und
in allen ihren Möglichkeiten Dostojewski selbst. Kein großer Ethiker,
kein Philosoph, kein Religionsstifter ist aus der russischen Mystik
seither hervorgegangen. Nur einen großen Leidenden, Kampfzeugen und
Märtyrer haben wir bekommen: Dostojewski. Der Name eines Dichters deckt
seine Gestalt nicht mehr. Er ist Genie schlechtweg und gehört zu den
Mystikern, die die Gesetze der Welt fühlen und ahnungsvoll schauen,
gehört zu den Metaphysikern, die sie ergründen und begreifen, zu den
Visionären und Propheten, die aufstehen und sie uns deuten, zu den
Heilanden, die geboren werden, um uns von ihnen zu erlösen, und
schließlich zu den Fanatikern und Heroen, die für ihr Volk um sie
kämpfen.