Ihre altkirchlichen Abbildungen mit der Beigabe des Wagens, Schiffes,
Stabes, der Spindel und der Mäuse.
2) Der Gertrudentag mit seinen Kalenderregeln und Zeitthieren: Specht,
Kukuk und Schnecke; letztere tragen zu dritt den Namen der Heiligen und
werden in deren Namen berufen als Lebens- und Todesboten.
3) Gertrud als Seelenherrin. Die Abgeschiedenen werden wieder zu Elben
und erscheinen in Thiergestalt. Die Maus als ausfahrende, umwandernde
Menschenseele, sowie als Rachegeist Abgeschiedner; der ihr geopferte
Wechselzahn. Einschlägige volksmedicinische Bräuche.
4) Die Rolle der Maus bei den Erntebräuchen, die in Mausform gebackenen
Zweckbrode. Gertrudens Mäusegespann, wiederkehrend in den Ortssagen. Das
Trinken der Gertruden-Minne, Gertrud als Fylgja und Walküre.
_Symbole_. Die Terracotta-Maus aus dem Grabfelde zu Rheinzabern. Das
Oxforder Weihnachtsbrod. Die Schnitternudel der Süssen Mäuschen. Das
Kalenderzeichen des Gertrudentages.