II. Verena mit dem Kamme, die Kindsmutter.

Erster Abschnitt.

_Verena, eine alemannische Gauheilige_.

Kirchliche Gestaltung und geographische Ausbreitung der Verenalegende;

ersteres bedingt durch die Legende von der thebaischen Legion, letzteres

durch die Ausdehnung des Konstanzer Bisthums. Verenas Weihkirchen und

Altäre in der Schweiz, ihr Doppelgrab und ihre Reliquien in Zurzach.

Mittelhochdeutsches Gedicht: Von sand Verene.

Zweiter Abschnitt.

_Verena, die Müllerpatronin_.

Ihre Attribute: der schwimmende Mühlstein; ihre örtlichen

Kleinkindersteine. Die Müllerpatronin als Ehegöttin. Der in Stein

verwandelte Brodkipf und die unerschöpflichen Mehlsäcke.

Wirthschaftsregeln am Verenentage.

Dritter Abschnitt.

_Verena, die Geburtshelferin_.

Ihre örtlichen Kleinkinderbrunnen, Taufbrunnen und Wasserkirchen; die

ihr geopferten Mädchen- und Brautkränze; ihr Geburtsgürtel, Haarkamm und

Waschkrug; ihre landschaftlichen und kirchlichen Heilquellen.

Gesundheitsregeln am Verenentage. Mythische Nachklänge von der

Gewitterriesin: das Vrenelisgärtli am Glärnischgletscher.

Vierter Abschnitt.

_Verena als Frau Venus_.

Das Tannhäuserlied in aargauischer Version; die Frau Venus-Vrene des

Volksliedes. Die Venus-, Feens- und Vrenenberge, sowie die Venus- und

Vrenenhäuser, zurückgeführt aus ihrer gegenseitigen Namensvertauschung

auf den ursprünglichen Mythus.

Drei Gaugöttinnen · 第 6 / 23 题