15. Ein Grabethuch gemeiner Leinewandt Valtin von Lindow seligen.

16. Ein Leichtuch gemeiner Leinewandt von Bertram von Bredow

Hausfrawen seligen.

17. Ein Grabetuch, Herrn Valtin Pfueln Dechant[311] seligen,

gemeiner Leinewandt.

18. Ein Grabtuch Herrn Baltzern von Döberitz[312] seligen von newer

Welscher Leinewandt.

Unter einigen von diesen Zetteln haben sich nach ihrer Loslösung

andere Zettel gefunden, welche statt der rothen mit schwarzen großen

latein. Buchstaben signiert sind und offenbar eine wesentlich ältere

Handschrift aufweisen. Möglicherweise gehören sie einem nach Einführung

des evangelischen Kultus 1544 aufgenommenen Verzeichnisse an; viel

älter dürften sie nach dem Charakter der Schrift nicht sein. Mit

wenigen Ausnahmen lassen die in ihnen aufgeführten Stücke sich in dem

roth signierten Verzeichnisse nachweisen und sind die betreffenden

Parallelen am Schlusse der Zeilen des folgenden Abdrucks angemerkt.

H (befand sich unter F).

1. Ein Mahn blau Tammaschen Cassel mit eim guldin Creutz

vnd zweyen Diacon Rogken deßelbenn (vgl. E. 1.)

~seide~

2) Ein -weiss Tammaschen Cassel mit eim guldin Creutz

sambt zweyen Diacon rocken desselben (vgl. E. 2.)

3. Ein rohtt seiden Cassell vnd zweyen Diacon rocken mit

golde eingesprengett vnd mit gruenen Carteck gefuttert

(vgl. G. 3.)

Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit, 27. Band, 1880 Organ des Germanischen Museums · 第 162 / 173 题