FRAU ZIEMENS. Begieb Dich. (Die Scene verdunkelt sich etwas.)

ALBERT. Wo ist sie? — fort — sie ist fort?! — Ihr war's möglich — sie

konnte — Ich allein! grausam überliefert, überlassen der Hölle?! — Das

endet nimmer gut, bleichsichtige Giftmischerin — (Ein Messer ziehend.)

Teufel und Engel tauschen ihre Masken — die sanftmüthige Taube wird zur

Hyäne . . .

FRAU ZIEMENS. Wohin Albert?

ALBERT. Ihr die Schande kürzen!

FRAU ZIEMENS. Hülfe! Hülfe! Weh, mein Kind!

ALBERT (nachdem er sich losgerungen und bis an die Thüre des Hauses

geeilt, öffnet sich dieselbe plötzlich und in weißem Gewande tritt ihm

Marie entgegen). Gott —

MARIE (feierlich). Hier hast Du mein Herz.

ALBERT (läßt zurückschaudernd das Messer fallen). Gott — entfloh'st Du

meiner Brust! . .

Der Bankerott: Eine gesellschaftliche Tragödie in fünf Akten · 第 112 / 167 题