QUESTENBERG. Wie befindest Du Dich, mein Sohn?
DER DOCTOR. So so, la la!
QUESTENBERG. Den ausgestochenen Bouteillen zufolge, muß das Festübel
schon gänzlich gehoben sein.
DER DOCTOR. Ich fange an der Vernunft die Herrschaft wieder einzuräumen.
QUESTENBERG. (Ihm freudig die Hand schüttelnd.) Sehr löblich.
DER DOCTOR. Ein elendes Bauwerk ist die Welt, eine wüste Trödelbude,
ohne Dach und Fach, aus Unrath und vorsündfluthlichem Getrümmer
zusammengestapelt! — In ihr muß der Mensch schon kindlich zufrieden
sein, wenn er ein trockenes Stellchen findet, wo Wind und Wetter ihn
einigermaßen verschonen.
QUESTENBERG. So kalkuliren brave aufgeklärte Leute und wickeln,
scheuern, bücken, schwindeln, ducken sich nach Zeit und Umstand.
DER DOCTOR. Apropos! Dann unterzeichnen Sie mir wohl ein Blättchen ohne
Stirngerunzel. (Er giebt ihm das Papier, welches er schrieb und
klingelt; ein Bedienter erscheint.) Hole den Arbeiter Albert schleunigst
aus der Fabrik.
QUESTENBERG. Mein Sohn!
DER DOCTOR. An die Unterschrift knüpf' ich die Heirathsfrage.