2) _-büscher_: _Büscher_. _Königsbüscher_. _Telgenbüscher_;
_Tellbüscher_.
=Busenbaum= III. nach Vilmar „Stammbaum“, was aber nicht belegbar.
Besser mit Andresen = „Buchsbaum“ (s. d.). Dafür sprechen auch die
Nebenff. _Busebaum_ und (niederd.) _Busboom_.
=Buss-= s. Bod (einst. K.).
=Bußin= III. N. eines dem Verf. persönlich bekannten Proselyten,
abgeleitet von „Buße“ mit Anklang an die ON. auf -in.
=Büteführ= s. Böteführ.
=Butendieck= III. niederd. „der am Außendeich“. Halbniederd.
_Butendeich_.
=Butenop= III. niederd. „außenauf“ (Finkenwerder).
=Butenschön= III. niederd. „(nur) außen schön“.
=Büttel= III. in ON. zu altsächs. bodl, angels. botl „Haus“ (9.
Jh.: Dallangibudli).
FN. _Edelbüttel_, auch _Eddelbüttel_. _Oldenbüttel_. _Sießenbüttel_.
=Butterbrod= III. vgl. Kese-unde-brot um 1530 (Lübben),
altniederd. Wekebrôd.
=Butterfaß= III. deutlicher Gerät-N.
=Buttermann= III. ein „Butterhändler, -träger“. Niederd.
_Bottermann_.
=Butterweck= III. ein aus Butterteig gebackener Weck.
Halbfranzösiert in barbarischer Schreibung _Bouterwek_, „um der
unästhetischen Butterwecke zu entgehen“ (Pott). Auch _Butterwegge_.
=Bütting= s. Bod (einst. K.).
=Buttmann= Pott S. 596: „Möglicherweise aus Butte für Bütte.
Oder Verkäufer von Butten (Butt, Platteise, Rhombus piscis). Oder vom
hamburg. Adj. butt, von kleinen Kindern, vgl. verbuttet, auch grob,
plump.“ Alle diese Vermutungen sind in die Luft gebaut, wenigstens
soweit es sich um den N. des bekannten Gräcisten handelt; denn dieser
ist urspr. gar nicht deutsch, sondern französisch, von Réfugiés
stammend, _Boudemont_, woraus nur Buttmann verdeutscht worden (s. Allg.
deutsche Biographie S. 656).
=Büttner= III. mhd. bütenaere (vom ahd. putin, mhd. büten, bütte)
„Bötticher“ („Büttnerstraße“ in Breslau).
FN. _Büttner_. _Böttner_. Verderbt _Bittner_ (Schles.); _Pittner_
(bayr.).
=Butze= s. Bod (einst. K.).