Weltmann schrieb stumm weiter.
Man einigte sich auf Einundzwanzig und begann gleich zu spielen.
»Es fehlt einer,« sagte die Dame.
»Ich komme gleich!« antwortete Weltmann. »Halten Sie die Bank,
Gnädigste!«
Inzwischen war Prewitz an Wenk herangekommen. Er schaute ihn lange an,
griff ihm dann mit großer Sicherheit in die linke Brusttasche und zog
den Browning heraus. Er stellte sich, die Waffe in der Hand, seitlich
von Wenk auf.
Weltmann sagte von der Bühne herab: »Weil Sie so unvorsichtig sind,
einen nicht gesicherten Browning in der Tasche herumzutragen! Bitte,«
wandte er sich in den Saal, »vorlesen, was ich auf den Block geschrieben
habe!«
Jemand las vor: »Der Baron soll die erste Reihe abgehen, Stuhl für
Stuhl, und wo jemand einen unentsicherten Browning in der Tasche hat,
diesen herausnehmen und sich seitlich damit aufstellen.«
Man klatschte. Weltmann, mit einer kurzen Handbewegung, verbat sich das.
Er hielt mit Schreiben ein, reichte der Fürstin den Block hinab und
setzte sich zu den Spielenden.
»Seite eins!« sagte er der Hausfrau.
Sie las es für sich, hielt dann ihrem rechten Nachbar den Block hin und
schaute gespannt auf die Bühne. Dort ging folgendes vor sich:
Der Suggestor gewann Spiel auf Spiel. Manchmal schaute er fort vom
Tisch, und es war dann Wenk, als zwinkerte er ihm zu, heraufzukommen.
Wenk wußte wohl, es war eine Täuschung. Irgendein Licht, das sich so
sonderbar in Weltmanns Auge brach, mußte schuld daran sein. Aber er
fühlte sich dennoch beunruhigt. Es nistete sich dann, immer stärker
drängend, bei ihm die Vorstellung ein, hinaufzugehen und dem Mann von
nahe in die Augen zu schauen, um sich zu versichern, daß die blinzelnden
Blicke nicht ihm galten. Aber das wäre ja närrisch! sagte er sich.
Er versuchte, den Zwang von sich abzuschütteln.
Plötzlich, ohne daß ein Wort gesprochen worden wäre, lehnte sich einer
der Spieler zurück und sagte mit kurz aufbellender Stimme, wie laut aus
einem Traum sprechend: »Was habe ich jetzt getan? Ich hatte
einundzwanzig. Da hat jemand gesagt mit meiner Stimme: Ich habe wieder
nichts!«
Er griff seine weggeworfenen Karten wieder auf und zeigte ein As, einen
Buben und einen Zehner.
»Zu spät!« sagte Weltmann, der Bankhalter.
Wenk faßte sich an die Schläfen. Dieses Begebnis hatte er schon einmal
erlebt. Wann? Wo? Mit wem? Er zersiebte seine Erinnerungen. Er quälte
sein Hirn ab. Das Bild stand wie eingeschnitten in ihm. Aber es war
losgelöst von aller Atmosphäre des Wann und Wo und mit wem?
Hinter seiner Stirn wuchs eine Form auf in einer Gleichzeitigkeit mit
dem Nachgrübeln hinter der nicht zu erfassenden Erinnerung, die ihn
geisterhaft bedrückte. Die Form ... war es ein Mensch, eine leblose
Säule, ein Untier ... er hätte es nicht sagen können ... Da blutete die
Form irgendwo, und Wenk sah nun durch die flüchtigen, wie Nebel
hingehauchten Bilder dieser neuen Vorgänge, daß die Form einen Mund
hatte und diesen Mund plötzlich spitzte und skandierend das Wort sprach:
»Tsi ... nan ... fu!«
Dieses Wort erinnerte sich Wenk nun ganz genau aus dem Mund des alten
Professors gehört zu haben, der kein anderer war als der Dr. Mabuse,
dessentwegen er nach Berlin gekommen war.
Dr. Mab... Dr. Mab... flüsterten die heimlichen Stimmen. Wenk versuchte
sich das Bild des alten Professors zu vergegenwärtigen und fand es nicht
mehr genau zurück. Nur der Mund ward ihm deutlich, der den Namen der
chinesischen Stadt so sonderbar eindringlich gesprochen hatte.
Weshalb, fragte sich Wenk unter dem Strom von Bildern, die aus diesen
Erinnerungen aus ihm auftrieben, denke ich jetzt an diesen verkleideten
Professor? Weshalb gerade an den Professor und nicht an Mabuse in einer
andern Gestalt, zum Beispiel in seiner wirklichen Gestalt, wie ich sie
von dem Abend im Saal der Vier Jahreszeiten gut in Erinnerung habe?
Mabuse als Suggestor! Welche Kühnheit! Als öffentlich auftretender
Suggestor! Ob Mabuse von ebenso verblüffenden Fähigkeiten war wie
Weltmann, und ob Weltmann ein ebenso von Abgründen durchhöhlter
Verbrecher war wie Mabuse? fragte sich Wenk. Immer weiter, unklarer und
unwirklicher verglitten ihm die Gedanken. Es waren keine Gedanken. Es
waren Dunstgebilde, die aus einem Druck dieser zerreibenden Augen da
oben seiner Phantasie entströmten und vor seinem Hirn durchtrieben.
Er versuchte und richtete dabei seine Blicke mit zwingender Starrheit
auf Weltmann, diesem einen langen, rotblonden Bart umzuhängen, wie jene
erste Form, in der Mabuse an seinen Weg getreten war, sie gehabt hatte.
Und da wußte Wenk auf einmal über einen Weg unerkenntlicher
Zusammenhänge, woher er die Situation mit dem Spieler kannte, der seine
Karten, ohne zu halten, wegwarf, obschon er einundzwanzig und von
vornherein gewonnen hatte. Er kannte sie aus der Erzählung des
ermordeten Hull. Er hatte sie nach der ersten Unterhaltung mit Hull in
seinem Notizbuch wörtlich aufgezeichnet. Sie standen auf einer der
ersten Seiten des Buches, das der Chauffeur Mabuses ihm aus der Tasche
genommen, als er ihn nachts im Schleißheimer Park abgesetzt hatte. Ja,
die Form, an der es blutete, war Hull selber. Sie lehnte sich jetzt über
Wenks Stirn wie eine Trauerweide. Leise rannen und raunten die
bluttropfenden Blättlein: Von mir ... Hull! Von mir ... Hull!
Da geschah es in dem bewegten Nebelgebäude, das sich in Wenk ruhelos und
so vielgestaltig zusammenbaute, daß, wie ein Knochen aus dem
astralhaften Schatten, mit dem die Röntgenstrahlen das Gebein aus dem
durchleuchteten Fleisch hervortreten ließen, etwas aufwuchs ... ein
dunkler Kern, ein wilder, todgeladener Stein ... so schwarz ... ein
Mann!
Die Fürstin reichte ihm den Block Weltmanns. Es schob sich in seinen
Vorstellungen etwas zurück. Er kämpfte, um die Worte zu fassen, die er
las: »Der Bankhalter gewinnt jedes Spiel. Hat einer der Spieler eine
bessere Karte als der Bankhalter, so ist er unfähig, gegen ihn zu
halten.«
Kaum hatte Wenk das gelesen, so rief Weltmann mitten aus dem Spiel mit
einer Stimme, die Wenk wie ein niederbrechender Felsen durchschlug:
»Blatt zwei lesen!«
Entsetzt drehte Wenk um. Er las: »Unter der Macht des Suggestors
versucht einer der Mitspieler die Karten falsch zu geben und sich ein As
nach unten zu legen. Er wird erwischt!«
Da raste Wenk alles Blut ins Herz. Wie eine Lawine riß es ihm durch die
Adern. Seine Augen wurden kalt und vereist. Seinen Händen, zitternd,
entfiel das Blatt. Eine grauenhafte Erkenntnis wälzte sich über ihn: Das
Geheimnis des Falles Told!
Mabuse hatte den Grafen unterhalb des Bewußtseins gezwungen, falsch zu
spielen, um ihn vor seiner Frau zu zerstören, die der Verbrecher haben
wollte! Das war es, daß die Gräfin damals nachts aus der Wohnung Mabuses
kam. Mabuse hatte den Grafen getötet!
Was auf dem Blatt stand, geschah auf der Bühne. Die Dame, die inzwischen
die Bank wieder übernommen hatte, mischte falsch und wurde erwischt.
Damit schloß Weltmann dieses Experiment. Er erlöste die vier Leute aus
dem Zustand, und sie suchten, verstört und mit Augen, die irgendwo fern
sich noch verloren, ihre Stühle wieder auf.
Weltmann schaute auf Wenk herab.
Wenk wußte: Du bist Mabuse!
Die Plötzlichkeit der Erkenntnis hatte seinen Willen gelähmt. Er rang
mit sich um Ruhe und Überblick. War er in eine Falle gelockt worden? War
der Ungar ein bestellter Zutreiber? War dies ganze, von Siedlungen
entfernte Haus, die Gesellschaft drin ... ein Hinterhalt, nur
seinetwegen geschaffen?
Langsam kämpfte er sich durch.
Er stand zwischen zwei Polen. Entweder war alles um ihn im Bund mit
Mabuse. Dann gab es für ihn keine Rettung. Dann war, was er hier
erlebte, die Vorbereitung einer Rache, an deren Ende nur sein Tod stehen
konnte.
Oder es war nur ein Zufall, daß er in eine Gesellschaft geraten war, in
der ebenfalls durch einen Zufall Mabuse auftrat? Es konnte ja sein, daß
Mabuse Ungar war. Es konnte ja sein, daß er früher Rechtsanwalt in Pest
gewesen. Seine Beziehungen zu Geheimrat Wendel bewiesen, welches
Doppelleben er geführt hatte. Das war also alles nicht von vornherein
ohne Übereinstimmung mit der Annahme, ein Zufall habe ihn und den
Verbrecher hier zusammengebracht.
Die nächste Frage, über die Wenk Klarheit zu bekommen versuchte, war
die, ob Mabuse ihn kannte.
Da sagte er sich, rasch, erbleichend: Ja, er kennt mich. Er hat mich bei
Schramms gesehen und in den Vier Jahreszeiten. Das ist sicher.
War dieser Mann so tollkühn und über sich gewiß, daß er trotzdem, ja wie
zu einer teuflischen Verspottung Wenks, das aufführte, was Wenk soeben
droben auf der kleinen Bühne gesehen hatte ... ihm geradezu Aufschluß
über all die Rätsel gab, mit denen er seine verbrecherischen Handlungen
eingekleidet hatte ...
An Hilfe der Polizei war nicht zu denken; denn Wenk wußte nicht einmal,
wo er war. Aber wenn er den Fürsten ins Einverständnis zöge? Aus der
Gesellschaft heraus sich Hilfe holte, um den Mörder dingfest zu machen?
Das aber könnte er nur tun, wenn er der Gesellschaft vollkommen sicher
wäre; sonst wäre von vornherein alles verloren. Stimmte es schon mit dem
Haus, so war ihm durch Erfahrung bekannt, daß dieser Verbrecher stets
von einem Teil seiner Bande schützend umgeben war, und daß dies Leute
waren, die vor keinem Teufel zurückschreckten. Um ihn saßen gewiß
zahlreiche Helfershelfer Mabuses.
Aber wenn Wenk sich wie unabsichtlich irgendwo an eine Tür machte,
hinausginge und im Schutz der Nacht entflöhe, den Gang mit Mabuse für
eine Gelegenheit aufsparend, bei der Wenk bessere Waffen zur Verfügung
hätte ... Oder wenn er unauffällig ein Telephon aufsuchte, im Hause und
die Polizei um Hilfe riefe? Aber wohin sollte er sie rufen?
»Grandios, haben der Herr Staatsanwalt jemals Ähnliches gesehen?« fragte
Vörös.
Wenk vergaß zu antworten. Er hatte die Frage gehört und sich, noch war
sie nicht ausgesprochen, vorgenommen, dem Ungarn harmlos und umständlich
begeistert zu antworten. Aber der Vorsatz war rasch in der Flut der
Überlegungen und Pläne, die ihn durchtobte, davongeschwommen. Er merkte
es nicht einmal.
Vörös warf ihm einen raschen Blick zu. Da erbat der Suggestor neue
Mitwirkende.
Wenk, plötzlich zu einem Entschluß kommend, wie mit einem Ruck gefaßt,
kühl und kühn, eilte selber hinauf als der erste. Lieber den Wolf im
Gesicht als im Rücken!
Da sah er, wie der Baron Prewitz, den man vergessen hatte, ihm folgte.
Mit automatisch dem seinen angepaßten raschem Schritt sprang er hinter
ihm her, den Browning in der Hand. »Sie wagen sich nur unter Bedeckung
in mein Land, Herr Staatsanwalt,« lächelte der Suggestor.
Das ist Hohn! sagte sich Wenk. Er kennt dich!
Wenk verbeugte sich nur, wie um zu sagen, er heule mit den Wölfen. Er
stand nun neben dem Suggestor. Die beiden Gestalten maßen sich
aneinander. Wenk hatte diesen Werwolf gehaßt und mit der Rachsucht
verfolgt, die er dem Feind der Ordnung, in der allein das Volk gesunden
konnte, entgegenbringen mußte.
Wie er sich nun aber neben ihm erhob, eine Weile allein mit ihm auf dem
Podium, abgesondert von allen andern, und sie beide auf dem Gipfel des
Kampfes umeinander standen, war ihm, als seien sie zwei gleich starke
Kräfte, die nur nach verschiedenen Richtungen gingen. Die Begriffe Gut
und Böse verwelkten an diesem heimlichen Optimismus und fielen ab. Es
war nur mehr: Mensch zu Mensch!
Und aus seinem bedrängten Blut stieg etwas wie ein Vertrauen auf die
Ritterlichkeit seines Gegners ... ein Vertrauen, das auf einen
schwingenden, kaum wahrnehmbaren Instinkt zurückging: sie mußten beide
kämpfen stets unter dem Einsatz ihres Lebens. Sie hatten sich wohl einer
gegen den andern gewandt; aber das mußten sie sich nachsehen jetzt, in
dieser aufs letzte getriebenen, feierlichen, heißen Minute.
Wenn ich schlafen könnte, sagte sich Wenk mit einer innigen und zarten
Sehnsucht.
Er sah Weltmann von nahe in die Augen. Er übersah sein ganzes Bild. Es
war die aus Muskeln zusammengereckte Gestalt, und Wenk riß in Gedanken
den aufgeklebten Schnurrbart weg und die Augenbrauen und die schwarze
Perücke, und darunter sah er den kahlgeschorenen, hochgeschwungenen
Schädel des Dr. Mabuse.
Wenk hätte ihn jetzt unter allen Verkleidungen erkannt. Er schaute
Mabuse ruhig an. Die Blicke des andern flackerten gegen ihn. Die grauen
Augen verzehrten sich selber in ihrer Größe und dem kalten Feuer, das
sie von sich gaben.
Der Suggestor schien dann eine Weile Wenk nicht mehr zu beachten. Er
widmete sich den Heraufkommenden. Kaum hatte einer die Bühne betreten,
so machte er unversehens kehrt und begann zurück in den Saal zu laufen.
Einer nach dem andern! Ein Dutzend, mehr ...
Die unten blieben, lachten. Der kleine Saal wollte entzweibrechen vor
Gelächter. Es kamen immer mehr. Einer machte es wie der andere.
Wenk erfaßte mit einer Hand das Gelenk der andern Hand und fühlte, ob er
noch Bewußtsein über seine Nerven und Muskeln hatte. Er wollte
widerstehen. Die Aufwallung von Herzensgröße und Edelmut war rasch
verkältet. Er haßte, bedrohte, verwünschte jetzt. Er nahm den letzten
Kampf auf.
Sein begieriges Blut flammte den Gegner an, überwachend und zugleich auf
Selbstwehr bedacht. Irgendwo in seinem Körper klang eine Saite an, wie
von einer Mandoline. Er begann dieser sonderbaren Musik hinzuhorchen.
Sie war so zart und fern. Aber gleich schlug er sich zurück auf seinen
Posten der Wehr und Wache.
Da überfiel ihn ein geradezu wunderbarer Einfall: Wenn er jetzt so täte
wie die andern und liefe wie im Zwangstraum, da ... an den Stühlen
vorbei ... die Allee von Stühlen, die süße, rettende Allee ... die Tür
war offen, groß, verheißungsvoll ... Rettung und Pflicht zugleich ...
ans erste Telephon draußen in der Nachbarschaft ... Polizei rufen ...
eine glänzende List! und schauen, wie die andern es machten, und es
denen gleichtun und harmlos traumumfaßt tuend, zurück in den Saal kommen
und warten ... auf die Polizei, die helfende ... Eine wunderbare List!
Ein Muskel schon zog sich in einem Bein an ...
Da rief Weltmann dem Baron streng zu: »Weshalb passen Sie nicht auf?
Revolver hoch! Sehen Sie denn nicht, daß dieser Verbrecher fliehen
will?«
Er wies auf Wenk, und Prewitz hob den Browning mit einer traumverlorenen
Lässigkeit, mit einer Entsetzen gebenden stupiden Gleichgültigkeit. Er
hob die Waffe Wenk vors Gesicht. Wenk sah das kleine Loch, und schwarz,
tief gefährlich tobte die Hölle da drinnen. Er wußte, die Waffe war
entsichert.
»Sie schießen beim ersten Schritt, den er tut, ohne meinen Befehl,«
sagte Weltmann mit einem vieldeutigen strengen Lächeln.
Wieder klang aus diesem furchtbaren Augenblick heraus die feine
Zupfsaite in Wenk an, an einer andern Stelle als vorhin. Eine milde,
wehmütige, gut gekannte Weise erklang, als bliese sein Vater an seiner
Wiege auf einer Flöte ein Schlaflied.
Er horchte hin und er rutschte in diesen paar Blutschlägen, wo er sich
so an das Horchen nach den rätselvollen Klängen verlor, zwei Handbreiten
von der Wirklichkeit ab, die er noch gerade ganz klar mit der einen Hand
am Puls des andern Handgelenkes gespürt hatte.
Die Flöte ward die Zauberflöte. Was rundum diese eine Vorstellung
einbettete, ward ein Zaubergarten; eine hohe, wilde Hecke umschloß seine
beängstigende Wirrnis. Aber ein Loch in dieser Hecke war offen. War von
ganz weitem offen, unbewacht ... der Himmel der Freiheit flutete herein
und kam auf ihn zu, wie mit silbernen Zangen aus Äther, um ihn an sich
zu reißen und zu befreien.
Und da lief er trotz der Pistole des Barons. Er machte springende Sätze
über die Bühne ... der Revolver entsank der Hand des Barons ... Wenk
hetzte mit einem Sprung die Treppen hinab. Er durchraste die Allee der
Stühle auf die Tür zu, warf die Beine wie ein Füllen, das auf der Wiese
den Sommer spürt.
Der ganze Saal brüllte vor Ergötzen über diesen Streich des Suggestors.
Aber Mabuse sandte ihm ein Lachen nach, das greulich berstend an den
Saalwänden zerschellte.