Erzählung

_Wilhelm Schäfer_ schreibt in den „Rheinlanden”: Ich preise dieses

Buch als eine seltene Dichtung. Wenn einmal die Literaturgeschichte

den Mut finden wird, auch in unserer grauenvollen Zeit nach Blüten zu

suchen, wird diese Erzählung sicherlich einen der reizvollsten Funde

darstellen. Ich muß gestehen, ein paarmal dachte ich an den herrlichen

„Taugenichts” von Eichendorff, so bilderbunt und romantisch läuft diese

Erzählung dahin, die von einem Steinbild an einer rheinischen Kirche

ins Mittelalter abschwenkt, um mit dem Schicksal des Steinbildes wieder

in der Gegenwart zu schließen.

_Hans Benzmann_ in „Das neue Deutschland”: Es gibt Dichtungen, die so

fein sind, die so in allem den Leser und seine Seele hinnehmen, ihn so

im tiefsten beglücken, daß er nichts anderes über sie sagen mag: Lest

alle sie, sie waren mir ein Erlebnis und schenkten mir ein vollkommenes

Selbstvergessen, sie werden euch wie mir unvergeßlich sein.

Riesele: Geschichte eines kleinen Pferdes · 第 25 / 31 题