Vor langer Zeit kam einmal ein Jäger zum Haus des Raben. Als er eintrat,
sah er da einen alten Mann; der sagte zu ihm: »Kak! sicherlich bist du
hungrig. Wir sind alle hungrig, wenn wir von zu Hause wegwandern.« Dann
befahl er einem Knaben etwas Menschenfleisch hereinzubringen. Der Knabe
brachte es. Der Alte schnitt ein Stück ab und gab es dem Jäger. Der sagte
aber: »Ich mag diese Art von Fleisch nicht« worauf der alte Mann erwiderte:
»Gib es mir, ich kann es schon essen.« Nachdem er es aufgegessen, sagte er
zum Knaben: »Bring etwas Walhaut herein.« Was der brachte, war aber in
Wirklichkeit Vogelmist. Er gab es dem Eskimo, der erklärte, das könne er
nicht essen. »Gib es mir«, sagte der Alte, »ich kann es essen.« Dann hieß
er den Knaben Walbeine bringen. Er bot das dem Eskimo an, der wieder
erklärte, er könne das nicht essen. Der Alte sagte wieder: »Ich kann es
essen, gib es mir.« Nachdem er es aber verzehrt hatte, sagte er: »Mein
Magen tut mir weh« und spie alles, was er gegessen hatte, aus.
Nicht weit von da war das Haus einer Möve. Der Jäger wurde eingeladen,
einzutreten. Er ging hinein und die Möve gab ihm getrocknete Fische, die er
sehr zufrieden verzehrte. Dann verließ er sie, ging nach Hause und
erzählte, wie ihn die Vögel bewirtet hatten.