»Ja,« antwortete Zachäus, »beinahe sofort. Die Kugel ging durch
das Gehirn.«
»Ja, das ist der beste Schuß,« sagt der Kamerad. »Geht sie durch
das Gehirn, so ist das der Tod.«
Und dann wird es ruhig in dem Schuppen, und alle schliefen -- --
--.
Der Aufseher ernannte einen neuen Koch, einen der Gehilfen, die
seit dem Frühling in Übung waren; dieser ward jetzt zum Chef
erhöht und war herzlich glücklich über den Mord.
Und alles ging seinen rührigen Gang bis zur Ernte. Es wurde nicht
weiter über Pollys Heimgang geredet, der arme Teufel war tot, er
lag irgendwo im Weizenfelde begraben, wo die Ähren ausgerissen
waren; dabei war nichts mehr zu machen.
Als der Oktober kam, zogen die Arbeiter aus Billybory nach der
nächsten Stadt, um einen gemeinsamen Abschiedstrunk zu trinken
und sich dann zu trennen. Alle waren in diesem Augenblick bessere
Freunde denn je zuvor, und sie umarmten und dankten einander und
meinten es ehrlich damit.
»Wohin gehst du, Zachäus?«
»Ich gehe etwas weiter westlich,« antwortet Zachäus. »Vielleicht
nach Wyoming. Aber zum Winter gehe ich wieder in den Wald zum
Holzschlagen.«
»Dann treffen wir uns dort. Auf Wiedersehen, Zachäus! Glückliche
Reise!«
Und die Kameraden ziehen nach allen Richtungen hinaus in das
große Yankeeland. Zachäus reist nach Wyoming.
Und die Prärie liegt da gleich einem endlosen Meer, über das die
Oktobersonne ihre langen Strahlen wirft, die blitzenden Pfriemen
gleichen.