Herbst

Nun bist du müde und schläfst linde ein

Und gibst vorher noch deiner Träume Früchte

Mir in den Schoß. Und lösest leise dann

Von meinem Leben dein schlummernd Sein.

Das Lied der Schönheit hast du ausgesungen,

Versprüht hast du der Farben reich Gebind,

Von tiefer Lust der Ruhe sanft bezwungen,

Geht still dein Atmen fort mit Herbst und Wind.

Von den Gärten der Erde: Ein Buch der tiefen Stille · 第 70 / 111 题