Zu allen Zeiten lieb ich dein wechselnd Angesicht,
Das unter Tränen lächelt wie die Menschenseele
Und unter Finsternissen so jäh zusammenbricht.
Das von der Sonne Flammen in wilder Glut umliebt,
In allen seinen Tiefen eigne Gluten zündet
Und unerschöpflich schaffend all seine Fülle gibt.
Im leisen Frühlingswehen, in Licht und Dunkelheit,
Im Ernst der stummen Tage und farbenloser Zeit,
Im Traum der kalten Leere, die deinen Schlaf umflicht --
Zu allen Zeiten lieb ich dein wechselnd Angesicht.