Die Herren plaudern in den lichten Säulengängen,
So malte sie des göttlichen Vecellio Hand;
Noch röter leuchtet heut das rote Prachtgewand
Im Glanz der schweren Ketten, die darüber hängen.
Sie blicken in die trübe Flut, die in der engen
Lagune, aus der weiten Adria verbannt,
Vorüberrauscht, sie sehn den Himmel, lachend spannt
Er sich ob buntem Volk, ob fröhlichen Gesängen.
Die stolzen Nobili im purpurfarbenen Kleid,
Mit kaltem Herrenblick und blitzendem Geschmeid
Bewegen ernst sich auf der weißen Marmortreppe.
Die Dame dehnt im Sessel lässig sich und stumm,
Sie dreht sich langsam zu dem kleinen Neger um
Und lächelt. Dieser Wicht trägt die brokatne Schleppe.