Nun will der müde Tag entweichen,
Still liegt vor mir das weite Tal;
Die Sonne sendet im Erbleichen
Hernieder einen letzten Strahl.
Dem armen Alten dort, der schweigend
Sich durch die graue Flur bewegt
Und in die Furchen, tief sich neigend,
Der Zukunft frohe Ernten legt.
Und wie der lange schwarze Schatten
Des alten Mannes Werk durchmißt,
Weiß der, dies Werk ging gut von statten
Am Tage, der gesegnet ist.
So geht er säend auf und nieder,
Er schreitet durch die weite Flur,
Er kommt und geht und streuet wieder,
Stumm folgt mein Sinnen seiner Spur.
Verschleiert ruhen alle Fernen,
Der Schatten wächst, er rauscht und schwillt,
Er reckt empor bis zu den Sternen
Des Sämanns königliches Bild.