in Manila
dem thätigen Beförderer meiner wissenschaftlichen Bestrebungen
widme ich diese Blätter
in
dankbarer Freundschaft.
Mein lieber Moritz.
Als wir uns vor 4 Jahren trennten, versprach ich Dir, Deinen Namen
einer Reisebeschreibung voranzusetzen. Doch »in der Zukunft d. h. der
Verleger dunklem Schoosse« ruht noch immer die versprochene Arbeit,
ungewiss ihres zukünftigen Geburtstages; darum biete ich Dir heute
nur diese leichte Waare an. Deutlich tragen die folgenden Skizzen
den Charakter der frei gehaltenen Vorträge an der Stirn. Sollte es
mir gelungen sein, dennoch durch die Verschmelzung eigener Anschauung
mit fremden Angaben ein übersichtliches Bild von dem Lande und seinen
Leuten, den Wechselbeziehungen ihrer geschichtlichen Entwickelung
und der natürlichen Verhältnisse des Bodens und seiner Erzeugnisse
entworfen zu haben, so wurde dies mich trösten bei dem Vorwurf,
den Du mir vielleicht machen wirst, in diesen Skizzen allzusehr den
Reisenden vernachlässigt zu haben.
Sage den Palmen, ehe auch Du ihr Land verlässt, dass ich ihrer in
treuer Liebe gedenke.
Würzburg, im Mai 1869.