»Nach der süßlichen Romantik »Alt-Heidelbergs« wirkt ein so gesundes
Buch wie das vorliegende doppelt wohltuend. Strobl schildert in seinem
Studentenroman die letzten Tage der sturmbewegten Zeit unter dem
Ministerpräsidenten Badeni. Plötzlich fühlt man sich in jene Zeit
zurückversetzt und lebt den Prager Rummel bis zur Verhängung des
Ausnahmezustandes mit ... Die Schrecken dieser wenigen Wochen sind von
dem Autor mit einer solchen Anschaulichkeit geschildert, daß es einem an
mancher Stelle den Atem verschlägt.«
»_Deutsche Zeitung_«, Wien.
»Ein prächtiger Haß, eine lobenswerte Wut gegen die konventionellen
Ausdrucksformeln ist hier in einer Weise zu Tage getreten, die in ihrer
ganzen Bedeutung freilich nur der Selbstschaffende wird entsprechend
würdigen können, der am besten weiß, wie viel fertige Phrasen an einen
herandrängen, setzt man nur die Feder ans Papier.«
»_Mährisch-schles. Korrespondent_«.
»Strobls Erzählung, deren schlichte Helden ein paar Prager Burschenschafter
sind, schildert mit großer dichterischer Kraft und Anschaulichkeit,
die stellenweise an das Packendste, was Zola geschrieben hat, erinnert,
Stimmungen und Vorgänge in den blutigen Prager Dezembertagen nach dem Sturz
des Ministeriums Badeni, ohne dabei viel von Politik zu reden.«
»_Vossische Zeitung_«, Berlin.