Sie war allein in ihren Zimmer.
Von der Straßenlaterne strömte weißgelbes Licht herein. Aber der Zorn
tanzte noch in kochend schwarzen Klumpen um sie herum, würgte die Kehle,
machte ihre Hände gierig.
Sie fuhr hinein in die blassen Fensterscheiben. Mitten durch.
Aus ihrer Handfläche quoll es langsam heraus, dunkelrot. Sie war ganz
ruhig.
Aus immer mehr Stellen heraus, immer mehr. Das Blut fiel zu Boden,
langsam, in dicken Tropfen.
Und ihre Augen wurden satt.
Da waren irgendwo heiße, durstende Glieder, die sich zur Ruhe strecken
konnten. Und ausgekühlte Marmorbäder. Und verlöschte, grellrote Lichter.
Zu ihren Füßen lagen viele Münzen. Kupferne, silberne, goldene. Die
rollten nicht mehr durcheinander. Die lagen ganz kalt, eine über der
anderen.
Und das Blut fiel zu Boden, langsam, in dicken Tropfen. Und das Geld
fraß das Blut.