Satan besucht mit dem ewigen Juden einen ästhetischen Tee.
Ahasverus war den ganzen Tag über verstimmt. Gerade das, daß er in
seinem Innern dem Dichter recht geben mußte, genierte ihn so sehr. Er
brummte einmal über das andere über die naseweise Jugend" (obgleich
der Dichter jener Novelle schon bei Jahren war) und den Verfall der
Zeiten und Sitten. Trotz dem Respekt, den ich gegen ihn als meinen
Hofmeister hätte haben sollen, sagte ich ihm tüchtig die Meinung und
brachte den alten Bären dadurch wenigstens so weit, daß er höflich
gegen den Mann sein wollte, der so artig war, uns in den ästhetischen
Tee zu führen.
Die siebente Stunde schlug. In einem modischen Frack, wohl parfümiert,
in die feinste, zierlich gefältelte Leinwand gekleidet, die
Beinkleider von Paris, die durchbrochenen Seidenstrümpfe von Lyon, die
Schuhe von Straßburg, die Lorgnette so fein und gefällig gearbeitet,
wie sie nur immer aus der Fabrik der Herren Lood in Werenthead
hervorgeht, so stellte ich mich den erstaunten Blicken des Juden dar;
dieser war mit seiner modischen Toilette noch nicht halb fertig und
hatte alles höchst sonderbar angezogen, wie er z.B. die elegante, hohe
Krawatte, ein Berliner Meisterwerk, als Gurt um den Leib gebunden
hatte, und fest darauf bestand, dies sei die neueste Tracht aus
M o r e a.
Nachdem ich ihn mit vieler Mühe geputzt hatte, brachen wir auf. Im
Wagen, den ich, um brillanter aufzutreten, für diesen Abend gemietet
hatte, wiederholte ich alle Lehren über den gesellschaftlichen
Anstand.
Du darfst," sagte ich ihm, in einem ästhetischen Tee eher zerstreut
und tiefdenkend als vorlaut erscheinen. Du darfst nichts ganz
unbedingt loben, sondern sieh' immer so aus, als habest du sonst noch
etwas _in petto_, das viel zu weise für ein sterbliches Ohr wäre.
Das Beifallächeln hochweiser Befriedigung ist schwer und kann erst
nach langer Übung vor dem Spiegel völlig erlernt werden. Man hat aber
Surrogate dafür, mit welchen man etwas sehr loben und bitter tadeln
kann, ohne es entfernt gelesen zu haben. Du hörst z.B. von einem Roman
reden, der jetzt sehr viel Aufsehen machen soll. Man setzt als ganz
natürlich voraus, daß du ihn schon gelesen haben müssest, und fragt
dich um dein Urteil. Willst du dich nun lächerlich machen und
antworten, ich habe ihn nicht gelesen? Nein! Du antwortest frisch
drauf zu: Er gefällt mir im ganzen nicht übel, obgleich er meinen
Forderungen an Romane noch nicht entspricht. Er hat manches Tiefe und
Originelle, die Entwicklung ist artig erfunden, doch scheint mir hier
und da in der Form etwas gefehlt und einige der Charaktere verzeichnet
zu sein.'
Sprichst du so, und hast du Mund und Stirne in kritische Falten
gelegt, so wird dir niemand tiefes und gewandtes Urteil absprechen."
Dein Gewäsch behalte der Teufel," entgegnete der Alte mürrisch.
Meinst du, ich werde wegen dieser Menschlein, oder gar um dir Spaß zu
machen, ästhetische Gesichter schneiden? Da betrügst du dich sehr,
Satan. Tee will ich meinetwegen saufen, soviel du willst, aber--"
Da sieht man es wieder," wandte ich ein, wer wird denn in einer
honetten Gesellschaft s a u f e n? Wieviel fehlt dir noch, um
heutzutage als gebildet zu erscheinen! Nippen, schlürfen, höchstens
trinken--aber da hält schon der Wagen bei dem Dichter, nimm dich
zusammen, daß wir nicht Spott erleben, Ahasvere!"
Der Dichter setzte sich zu uns, und der Wagen rollte weiter; ich sah
es dem Alten wohl an, daß ihm, je näher wir dem Ziele unserer Fahrt
kamen, desto bänger zu Mute war. Obgleich er schon seit achtzehn
Jahrhunderten über die Erde wandelte, so konnte er sich doch so wenig
in die Menschen und ihre Verhältnisse finden, daß er alle Augenblicke
anstieß. So fragte er z. B. den Dichter unterwegs, ob die Versammlung,
in welche wir fahren, aus l a u t e r Christen bestehe, zu welcher
Frage jener natürlich große Augen machte und nicht recht wissen
mochte, wie sie hierher komme.
Mit wenigen, aber treffenden Zügen entwarf uns der Dichter den Zirkel,
der uns aufnehmen sollte. Die milde und sinnige Frömmigkeit, die in
dem zarten Charakter der gnädigen Frau vorwalten sollte; der
feierliche Ernst, die stille Größe des ältern Fräuleins, die,
wenngleich Protestantin, doch ganz das Air jener wehmütig heiligen
Klosterfrauen habe, die, nachdem sie mit gebrochenem Herzen der Welt
ade gesagt, jetzt ihr ganzes Leben hindurch an einem großartigen,
interessanten Schmerz zehren; [Fußnote: Ganz in der Eile nimmt sich
der Herausgeber die Freiheit, den Aufriß der Boudoirs dieser
protestantischen Nonne, wie er sich ihn denkt, hier beizufügen. Im
Fenster stehen Blumen, in der Ecke ein Betpult mit einem gußeisernen
Kruzifix. Eine Gitarre ist notwendiges Requisit, wenn auch die
Eigentümerin höchstens _O Sanctissima_" darauf spielen kann.
Ein Heiligenbild über dem Sofa, ein mit Flor verhängtes Bild des V e r
s t o r b e n e n oder U n g e t r e u e n, von etzlichem, sinnigem
Efeu umrankt. Sie selbst in weißem oder aschgrauem Kostüm, an der Wand
ein Spiegel.] das jüngere Fräulein, frisch, rund, blühend, heiter,
naiv, sei verliebt in einen Gardeleutnant, der aber, weil er den
Eltern nicht sinnig genug sei, nicht zu dem ästhetischen Tee komme.
Sie habe die schönsten Stellen in Goethe, Schiller, Tieck usw., welche
ihr die Mutter zuvor angestrichen, auswendig gelernt und gebe sie hie
und da mit allerliebster Präzision preis. Sie singt, was nicht anders
zu erwarten ist, auf Verlangen italienische Arietten mit künstlichen
Rouladen. Ihre Hauptforce besteht aber im Walzerspielen. Die übrige
Gesellschaft, einige schöne Geister, einige Kritiker, sentimentale und
naive, junge und ältere Damen, freie und andere Fräulein [Fußnote:
Satan scheint hier zwischen Freifräulein und anderen Fräulein zu
unterscheiden. Unter jenen versteht er die von gutem Adel, unter
letzteren die, welche man sonst Jungfer oder Mamsell heißt. Ich finde
übrigens den Unterschied auf diese Art zu bezeichnen, sehr unpassend.
Denn man wird mir zugeben, daß die bürgerlichen Fräulein oft ebenso
frei in ihren Sitten und Betragen sind, als die echten.] werden wir
selber näher kennen lernen.
Der Wagen hielt, der Bediente riß den Schlag auf und half meinem
bangen Mentor heraus. Schweigend zogen wir die erleuchtete Treppe
hinan. Ein lieblicher Ambraduft wallte uns aus dem Vorzimmer entgegen.
Geräusch vieler Stimmen und das Gerassel der Teelöffel tönte aus der
halbgeöffneten Türe des Salons; auch diese flog auf, und umstrahlt von
dem Sonnenglanz der schwebenden Lüsters, saß im Kreise die
Gesellschaft.
Der Dichter führte uns vor den Sitz der gnädigen Frau und stellte den
Doktor Mucker und seinen Eleven, den jungen Baron von Stobelberg, vor.
Huldreich neigte sich die Matrone und reichte uns die schöne, zarte
Hand, indem sie uns freundlich willkommen hieß. Mit jener zierlichen
Leichtigkeit, die ich einem Wiener Incroyable abgelauscht hatte, faßte
ich diese zarte Hand und hauchte ein leises Küßchen der Ehrfurcht
darüber hin. Die artige Sitte des Fremdlings schien ihr zu gefallen,
und gern gewährte sie dem Mentor des wohlgezogenen Zöglings die
nämliche Gunst. Aber, o Schrecken! Indem er sich niederbückte,
gewahrte ich, daß sein grauer, stechender Judenbart nicht glatt vom
Kinn wegrasiert sei, sondern wie eine Kratzbürste hervorstehe. Die
gnädige Frau verzog das Gesicht grimmig bei dem Stechkuß, aber der
Anstand ließ sie nicht mehr als ein leises Gejammer hervorstöhnen.
Wehmütig betrachtete sie die schöne weiße Hand, die rot aufzulaufen
begann, und sie sah sich genötigt, im Nebenzimmer Hilfe zu suchen.
Ich, sah, wie dort ihre Zofe aus der silbernen Toilette Kölnisches
Wasser nahm und die wunde Stelle damit rieb. Sodann wurden schöne
glacierte Handschuhe geholt, die Käppchen davon abgeschnitten, so daß
doch die zarten Fingerspitzen hervorsehen konnten, und die gnädige
Hand damit bekleidet.
Indessen hatten sich die jungen Damen unsere Namen zugeflüstert, die
Herren traten uns näher und befragten uns über Gleichgültiges, worauf
wir wieder Gleichgültiges antworteten, bis die Seele des Hauses wieder
hereintrat. Die Edle wußte ihren Kummer um die angelaufene Hand so gut
zu verbergen, daß sie nur einem häuslichen Geschäft nachgegangen zu
sein schien und sogar der alte Sünder selbst nichts von dem Unheil
ahnte, das er bewirkt hatte.
Die einzige Strafe war, daß sie ihm einen stechenden Blick für seinen
stechenden Handkuß zuwarf, und m i c h den ganzen Abend hindurch
auffallend vor ihm auszeichnete.
Die Leser werden gesehen haben, daß es ein ganz eleganter Tee war, zu
welchem uns der Dichter geführt hatte. Die massive silberne
Teemaschine, an welcher die jüngere Tochter Tee bereitete, die
prachtvollen Lüsters und Spiegel, die brennenden Farben der Teppiche
und Tapeten, die künstlichsten Blumen in den zierlichsten Vasen,
endlich die Gesellschaft selbst, die in vollem Kostüm schwarz und weiß
gemischt war, ließen auf den Stand und guten Ton der Hausfrau
schließen.
Der Tee wies sich aber auch als ästhetisch aus. Gnädige Frau
bedauerte, daß wir nicht früher gekommen seien. Der junge Dichter
Frühauf habe einige Dutzend Stanzen aus einem Heldengedicht
vorgelesen, so innig, so schwebend, mit so viel Musik in den
Schlußreimen, daß man in langer Zeit nichts Erfreulicheres gehört
habe, es stehe zu erwarten, daß es allgemein Furore in Deutschland
machen werde.
Wir beklagten den Verlust unendlich; der bescheidene lorbeerbekränzte
junge Mann versicherte uns aber unter der Hand, er wolle uns morgen in
unsrem Hotel besuchen, und wir sollten nicht nur die paar Stanzen, die
er hier preisgegeben, sondern einige vollständige Gesänge zu hören
bekommen.
Das Gespräch bekam jetzt aber eine andere Wendung. Eine ältliche Dame
ließ sich ihre Arbeitstasche reichen, deren geschmackvolle und neue
Stickerei die Augen der Damen auf sich zog. Sie nahm ein Buch daraus
hervor und sagte mit freundlichem Lispeln:
_Voyez-là_ das neueste Produkt meiner genialen Freundin Johanna.
Sie hat es mir frisch von der Presse weg zugeschickt, und ich bin so
glücklich, die erste zu sein, die es hier besitzt. Ich habe es nur ein
wenig durchblättert, aber diese herrlichen Situationen, diese Szenen,
so ganz aus dem Leben gegriffen, die Wahrheit der Charaktere, dieser
glänzende Stil--"
Sie machen mich neugierig, Frau von Wollau," unterbrach sie die Dame
des Hauses, darf ich bitten--? Ah, G a b r i e l e von Johanna von
Schopenhauer. Mit dieser sind Sie liiert, meine Liebe? Da wünsche ich
Glück."
Wir lernten uns in Karlsbad kennen," antwortete Frau von Wollau,
unsere Gemüter erkannten sich in gleichem Streben nach veredeltem
Ziel der Menschheit [Fußnote: Frau von Wollau will wahrscheinlich
sagen: nach dem Ziele der Veredlung" .--Der Herausgeber.], sie
zogen sich an, wir liebten uns. Und da hat sie mir jetzt ihre Gabriele
geschickt."
Das ist ja eine ganz interessante Bekanntschaft," sagte Fräulein N a
t a l i e, die ältere Tochter des Hauses. Ach! wer doch auch so
glücklich wäre! Es geht doch nichts über eine geniale Dame. Aber sagen
Sie, wo haben Sie das wunderschöne Stickmuster her, ich kann Ihre
Tasche nicht genug bewundern."
Schön--wunderschön--und die Farben! Und die Girlanden!--Und die
elegante Form!" hallte es von den Lippen der schönen Teetrinkerinnen,
und die arme Gabriele wäre vielleicht über dem Kunstwerk ganz
vergessen worden, wenn nicht uns er Dichter sich das Buch zur Einsicht
erbeten hätte. Ich habe die interessantesten Szenen bezeichnet," rief
die Wollau Wer von den Herren ist so gefällig, uns, wenn es anders
der Gesellschaft angenehm ist, daraus vorzulesen?"
Herrlich--schön--ein vortrefflicher Einfall--" ertönte es wieder, und
unser Führer, der in diesem Augenblicke das Buch in der Hand hatte,
wurde durch Akklamation zum Vorleser erwählt. Man goß die Tassen
wieder voll und reichte die zierlichen Brötchen umher, um doch auch
dem Körper Nahrung zu geben, während der Geist mit einem neuen Roman
gespeist wurde, und als alle versehen waren, gab die Hausfrau das
Zeichen, und die Vorlesung begann.
Beinahe eine Stunde lang las der Dichter mit wohltönender Stimme aus
dem Buche vor. Ich weiß wenig mehr davon, als daß es, wenn ich nicht
irre, die Beschreibung von Tableaus enthielt, die von einigen Damen
der großen Welt aufgeführt wurden. Mein Ohr war nur halb oder gar
nicht bei der Vorlesung; denn ich belauschte die Herzensergießungen
zweier Fräulein, die, scheinbar aufmerksam auf den Vorleser, einander
allerlei Wichtiges in die Ohren flüsterten. Zum Glück saß ich weit
genug von ihnen, um nicht in den Verdacht des Lauschens zu geraten,
und doch war die Entfernung gerade so groß, daß ein Paar gute Ohren
alles hören konnten. Die eine der beiden war die jüngere Tochter des
Hauses, die, wie ich hörte, an einen Gardeleutnant ihr Herz verloren
hatte.
Und denke dir," flüsterte sie ihrer Nachbarin zu, heute in aller
Frühe ist er mit seiner Schwadron vorbeigeritten, und unter meinem
Fenster haben die Trompeter den Galoppwalzer von letzthin anfangen
müssen."
Du Glückliche!" antwortete das andere Fräulein, und hat Mama nichts
gemerkt?"
So wenig als letzthin, wo er mich im Kotillon fünfmal aufzog. Was ich
damals in Verlegenheit kam, kannst du gar nicht glauben. Ich war mit
dem ...schen Attaché engagiert, und du weißt, wie unerträglich mich
dieser dürre Mensch verfolgt. Er hatte schon wieder von den
italienischen Gegenden Süddeutschlands angefangen und mir nicht
undeutlich zu verstehen gegeben, daß sie noch schöner wären, wenn ich
mit ihm dorthin zöge; da erlöste mich der liebe Fladorp aus dieser
Pein. Doch kaum hatte er mich wieder zurückgebracht, als der
Unerträgliche sein altes Lied von neuem anstimmte; aber Eduard holte
mich noch viermal aus seinen glänzendsten Phrasen heraus, so daß jener
vor Wut ganz stumm war, als ich das letztemal zurückkam. Er äußerte
gegen Mama seine Unzufriedenheit; sie schien ihn aber nicht zu
verstehen."
Ach, wie glücklich du bist," entgegnete wehmütig die Nachbarin, aber
ich! Weißt du schon, daß mein Dagobert nach Halle versetzt ist? Wie
wird es mir ergehen!"
Ich weiß es und bedaure dich von Herzen, aber sage mir doch, wie dies
so schnell kam?"
Ach!" antwortete das Fräulein und zerdrückte heimlich eine Träne im
Auge,--ach, du hast keine Vorstellung von den Kabalen, die es im
Leben gibt. Du weißt, wie eifrig Dagobert immer für das Wohl des
Vaterlandes war. Da hatte er nun einen neuen Zapfenstreich erfunden,
er hat ihn mir auf der Fensterscheibe vorgespielt, er ist allerliebst.
Seinem Obersten gefiel er auch recht wohl, aber dieser wollte haben,
er solle ihm die Ehre der Erfindung lassen. Natürlich konnte Dagobert
dies nicht tun, und darüber aufgebracht, ruhte der Oberst nicht eher,
bis der Arme nach Halle versetzt worden ist. Ach, du kannst dir gar
nicht denken, wie wehmütig mir ums Herz ist, wenn der Zapfenstreich an
meinem Fenster vorbeikommt; sie spielen ihn alle Abend nach der neuen
Erfindung, und der, welcher ihn machte, kann ihn nicht hören!"
Ich bedaure dich recht. Aber weißt du auch schon etwas ganz Neues?
Daß sie bei der Garde andere Uniformen bekommen?"
Ist's möglich? O sage, wie denn? Woher weißt du es?"
Höre, aber im e n g s t e n Vertrauen, denn es ist noch tiefes,
tiefes Geheimnis. Eduard hat es von seinem Obersten und gestand es mir
neulich, aber unter dem Siegel der tiefsten Verschwiegenheit. Sieh,
die Knöpfe werden auf der Brust weiter auseinander gesetzt und laufen
weiter unten enger zu; auf diese Art wird die Taille noch viel
schlanker; dann sollen sie auch goldene Achselschnüre bekommen, das
weiß aber der Oberst und ich glaube selbst der General noch nicht ganz
gewiß. Auch an den Beinkleidern geschehen Veränderungen--Eduard muß
aussehen wie ein Engel--siehe bisher...."
Sie flüsterten jetzt leiser, so daß ich über den Schnitt der
Gardebeinkleider nicht recht ins klare kommen konnte. Nur so viel sah
ich, daß schöne Augen bei platonischen Empfindungen ein recht schönes
Feuer haben, daß sie aber viel reizender leuchten, bei weitem
glänzendere Strahlen werfen, wenn sich s i n n l i c h e L i e b e
in ihnen spiegelt.
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