Nenn es, wie du willst. Man spricht immer davon, daß die Kunst keine
Tendenzen habe, keine Nützlichkeitsziele verfolgen soll. Aber in einem
anderen höheren Sinn muß doch mit jedem Kunstwerk etwas bewiesen werden,
wenn es nicht dem Fluch des Spielerischen verfallen soll. Gewiß muß es
um seiner selbst willen hervorgebracht werden. Aber es darf, wie das
lebendige Geschöpf, nicht um seiner selbst willen existieren. Weiter
können wir in unserer Erörterung kaum gelangen. Hier ist schon die
Grenze des Traumes und der Träumerei.
_Fünf Jahre später_