Es gibt dreierlei Arten von Schriftstellern: solche, die einen eigenen
Stil haben und ihn zur höchsten Vollkommenheit auszubilden vermögen;
solche, die einen eigenen Stil suchen, und endlich solche, die einen
Allerweltsstil vorfinden und sich zu ihm verhalten wie die Gäste eines
Wirtshauses zu den Tischen und Krügen und Stühlen; sie können niemals
zum Herrn ihres Wortes, ihrer Gedanken, ihrer Phrase werden, das
glühendste Erlebnis muß ihnen erstarren, erhabene Stimmungen werden
trivial, jede Inspiration wird Absicht, jede Beeinflussung von außen
Nachahmung, alles, was kräftig ist, brutal, und was fein ist,
schwächlich. Aber von diesen Schriftstellern, die die Marktware für den
großen Haufen besorgen, wollen wir nicht sprechen. Du gehörst zur
zweiten Art.