Nun bist du fort — — —.
Nun _wirst_, nun _kannst_ du mich nicht mehr _quälen_.
Ich sehe deinen Blick nicht mehr, der ins Leere starrt,
das heißt, auf _alle_ Männer, die _sich gerade finden_!
Ich sehe nicht mehr, daß du frech „schachern“ willst,
mit dem immerhin geringen Kapitale, das dir mitgegeben!
Und daß du „Wucherzinsen“ begehrst für einen annehmbaren Leib!
Ich bin _erlöst_, weil ich dich nicht mehr _sehe_.
Was du _mir_ bist, kannst du _niemandem_ sein!
Das aber kannst du erst verstehen,
bis du _allen_, _allen nichts mehr_ sein wirst!
’s ist eine Frage nur der Zeit, der Monate, der Stunden — — —.
Und ich kann warten.
Ich habe die _Tränenkraft_, zu warten.
Und wenn du _weinend_ zu mir flüchten wirst,
werde ich, trocknen Auges, deine zerstörte Seele schützen, schirmen!
Denn irgend etwas bleibt stets unzerstört — — —.
GESPRÄCH MIT EINER BARONIN, EXZELLENZ-FRAU, ÜBER IHREN HERRLICHEN
ZWÖLFJÄHRIGEN SOHN
„Je crains déjà maintenant nuit et jour les femmes qui viendront _plus
tard_ — — —!“
„Eh, madame, craignez donc les hommes qui viendront _plutôt_!“