Jeder Mensch, der irgend etwas begeht, und weiß es selbst nicht, daß er
es falsch getan hat — — — siehe, an ihm geht es _dennoch_ schlimm aus!
Er kann sich nicht entschuldigen mit seinem „_guten Willen_“, denn Gott
berücksichtigt diesen _nicht_, sondern nur die „_edle Weisheit_“ einer
jeglichen Betätigung! Der sogenannte „gute Wille“ ist eine schmachvolle
_feige_ Entschuldigung, die in dem „Buche Gottes“ in das Minus-Konto
eingetragen wird!
„_Ich habe es gut gemeint_“, ist ein Zeugnis für „Selbstverurteilung“.
_Meine es schlecht_, mein Lieber, aber _denke_ das _Richtige_!
„_Güte_ ist Stupidität; es gibt nur eine einzige wahrhaftige Güte:
_Weisheit_! Rate mir nicht, helfe mir nicht aus _Güte_; da kann ich
leicht _dein Opfer_ werden. Rate, hilf mir aus eiskalter kristallklarer,
unerbittlicher, adeliger _Weisheit_!
Alle Menschen, die angeblich „zusammengehören“, machen es sich
gegenseitig leicht, indem sie „gut“ sind. „Weise sein“, in bezug auf
einen geliebten Menschen, das fällt ihnen zu schwer, das können, ja, das
_wollen sie nicht_. Da könnten sie „in Konflikte kommen“,
„mißverstanden“ werden; aber die dumme alberne leichtfaßliche Güte, die
versteht ein jeder, erkennt sogar ein jeder Gleichgültige an. _Güte_ ist
ein feiges _Seelenmanöver_, um _Idioten zu bluffen_! Die Idylle des
Familienlebens, das Ehelebens, des Lebens zwischen Geliebten, besteht zu
70 Prozent daraus.
„_Bin ich nicht gut zu dir, du Undankbarer?!?_“ ist die Phrase der
„geschickten Kühe“, die damit die „ungeschickten Ochsen“ an sich
fesseln! Mögen es auch noch so sehr in anderer Beziehung „Stiere“ sein
— — —.