Und er malte die Kindchen und alle Tanten und Kusinen, und die
Großeltern waren entzückt!: „Ja, ja, so ist unser Schätzchen, unser
liebes, goldiges Geschöpfchen! Die Sanftmut schaut ihr aus den Augen
heraus — — —!“
Ja, es waren _sanfte Kälber von dummen Kühen_, richtig porträtiert! Und
ein jedes Kälbchen kostete 2000 Kronen, billigst berechnet!
Aber das Tataren—Königinchen Sonja Dungyersky, auf schmiedeeisernem
breitem kurzem Throne, hatte er „umsonst“ gemalt. Und die Damen sagten:
„Il s’est moqué de vous, Madame Dungyersky!“ Aber die Großmama stand
lange lange vor dem Bilde. Nie sprach sie ein Urteil aus. Aber oft stand
sie vor dem Bilde und starrte es an, an, an. Und eines Tages sagte sie:
„Pour les étrennes, donnez moi l’image! Ce n’est rien pour vous. Vous
êtes trop jeunes et trop vieux! Il faut pouvoir songer tout à la fois
dans le passé et dans l’avenir!“