Bei Toms Schauri des Morgens fielen mir zwei Prachtkerle auf, beide
Brüder aus Bueni, der eine ein Jumbe, der Tom um seine offizielle
Einsetzung bat. Eine Freude, den hübschen Kerl zu sehen, er erinnerte
mich etwas an Mpangire. Des Nachmittags mußte er festgenommen werden,
denn sein Vater ist zu Quawa übergegangen, und er soll auch nicht ganz
sicher sein. Man muß geradezu mißtrauisch gegen die hübschen Kerle
werden! Ich war bei dem Verhör zugegen. Der Schweiß stand ihm auf
der Stirn, seine Brust hob und senkte sich schneller, sonst war ihm
nichts anzumerken! Sein Obermsagira war dabei, damit er seinen Leuten
die Botschaft bringen konnte, daß, wenn sie sich nicht ganz ruhig
verhielten, ihr Jumbe es mit dem Leben büßen würde! Andernfalls solle
ihnen aber ihr Jumbe bleiben.
Von der Mission wieder beruhigende Nachrichten, aber alles so wenig
klar, daß nichts damit anzufangen war. Abends kam der Pater, brachte
aber nichts Neues.
Ferner kam die schlimme Nachricht von Leutnant Fonck, daß Mtitima,
der Jumbe von Idunda, mit seinem Besitz und Leuten entflohen sei. Es
scheint ihm nicht genug auf die Finger gesehen worden zu sein, trotzdem
er als unsicher und unzuverlässig galt.