Dieser Papierprüfer unterscheidet sich von den bisher besprochenen
zunächst dadurch, daß beim Prüfen nicht +Streifen+, sondern
+Blättchen+ von Papier zur Verwendung kommen. Die Kraft wird bei diesem
Apparat durch eine Feder ausgeübt, welche auf einen Stempel drückt, der
das fest gespannte Papier durchlochen soll (Fig. 18).
In einer Hülse _a_, auf welcher eine Millimeterteilung angebracht ist,
befindet sich eine Feder _b_, welche auf der einen Seite auf eine
Scheibe _c_ drückt, an welcher ein kleiner Stempel _d_ befestigt ist.
Von der anderen Seite der Scheibe _c_ geht ein Stift _e_ durch das
Innere der Feder _b_ und berührt mit seinem Ende den Stift _f_,
welcher ebenfalls eine Millimeterteilung trägt und in einer Führung
_g_, an welcher ein Nonius angebracht ist, verschoben werden kann.
Diese Führung _g_, die als Fortsetzung eine Schraubenspindel _h_
besitzt, welche in die an der Hülse _a_ befestigte Schraubenmutter _i_
hineingeschraubt werden kann, ist an einer Hülse _k_ angebracht; diese
Hülse _k_, deren Umfang in 100 Teile geteilt ist, gleitet über Hülse
_a_ weg.
[Illustration: Fig. 18.