Obgleich jeder Mensch seine letzte Schicht zu machen hat, so ist doch
dieses Wort für den letzten Gang aus dieser Welt vornehmlich dem
Bergmannsstande eigen. Gleich viel, ob Berg- oder Hüttenmann, sie
verfahren beide mit ihrem Tode ihre letzte Schicht, mag dieser ein
gewaltsamer im Dienste oder ein natürlicher sein. So sehen wir denn auf
diesem Bilde das Begräbniss eines Bergmanns, wie seine bergmännischen
Brüder ihm die letzte Ehre erweisen und ihn dem Schoos der dunklen
Erde übergeben, in welchem er seinen mühsamen Lebenslauf gefunden und
überstanden hat. Ueber dem Grabe ertönt der schöne Schlussgesang des
Bergmannsgrusses:
Leb wohl, leb wohl, du Bergmannskind,
Du hast vollbracht den Lauf.
Treu warest du und brav gesinnt,
Drum rufen wir: Glück auf! --
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Druck von A. Th. Engelhardt in Leipzig.
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