Zwischen zwei solchen in regelmässiger Entfernung unter einander
liegenden Strecken wird nun das Erz abgebaut und zwar beim Förstenbau
von einer tiefer gelegenen Strecke nach einer höheren, in treppenartigen
Absätzen. Man sieht auf dem vorliegenden Bilde die Häuer beschäftigt,
die Gesteins- oder Erzmassen durch Sprengarbeit zu gewinnen. Der
Gänghäuer vertheilt eben das Pulver und auf einem tiefer liegenden
Absatz sieht man auch den Obersteiger die Gang- oder Erzmasse mit dem
Lichte beleuchten und prüfen. Ein Grubenjunge fördert mit der Kratze
die gewonnenen Massen in die Rolle (schachtartige Oeffnung) nach der
darunter liegenden Strecke, woselbst sie mit Hunden oder Förderwagen auf
Eisenbahnen nach dem Füllort des Schachtes transportirt wird.