In anderen Verlagen erschienen von _Grete von Urbanitzky_:
Der verflogene Vogel
Gedichte, Wiener Literarische Anstalt, Wien.
Das Jahr der Maria
Verszyklus, Wiener Literarische Anstalt, Wien.
Die goldene Peitsche
Roman, H. Haessel, Leipzig.
Masken der Liebe
Novellen, H. Haessel, Leipzig.
Maria Alborg
Roman, H. Haessel, Leipzig.
Mirjams Sohn
Roman, J. Engelhorns Nachfolger, Stuttgart.
„Diese Erzählung ist eine überraschende Leistung. Viel weniger noch
in der Bewegtheit, mit der die Handlung geführt wird, als in ihrer
Architektur, dem Gleichmaß der Verhältnisse, dem Beziehungsreichtum
der Motive: sie wirkt wie eine symphonische Partitur, das
Historische wird zur Atmosphäre, bleibt nirgends totes Wissen,
drängt sich niemals vor und wird eben deshalb zu unmittelbarer
Erscheinung; alles ist knapp, ohne toten Punkt, reich an
ergreifenden Einzelheiten und ist vor allem vortrefflich erzählt, in
einem Stil, der nichts absichtlich Archaisierendes und der doch den
Duft des Vergangenen hat. Das Ganze, gleichsam ein weibliches
Seitenstück zu Max Brods großartigerem, prachtvoll aufgetürmtem
Judenroman ‚Reubeni‘, und eines, das solcher Zusammenstellung nicht
unwürdig ist.“
_Prof. Richard Specht_ in der _Neuen Freien Presse_, Wien.
„Das Buch sollte sich jeder, der Anteil nimmt an den geistigen und
seelischen Problemen unserer Zeit, vornehmen. Es ist mit einer
Gestaltungskraft geschrieben, mit einer Wucht, mit einer klaren,
unerbittlichen Logik, daß man immer wieder erstaunt den weiblichen
Autornamen betrachtet. Lest, lest, lest dieses Buch!“
_Sächsisches Volksblatt_.
„Fast beängstigend vollendet ist dieses Buch, wir spähen nach
Fehlern, nach Schroffen, an diesem Marmorbau, denn wir möchten, daß
dieses Buch ein Anfang sei und kein Ende. Es gibt manches Problem,
das der Hand dieser starken Frau harrt, um von ihr geformt zu
werden.“
_Robert Hohlbaum_ in den _Leipziger Neuesten Nachrichten_,
Leipzig.
„Voll dramatischer Kraft sind die Ereignisse geschildert, mit der
Intuition des Dichters sind Menschen und ihr Wesen dargestellt. Hat
man das Buch zu Ende gelesen, legt man es weg mit dem Gefühl, ein
Erlebnis gehabt zu haben.“
_M. Fuchs_ im _Pester Lloyd_.