NACHBILDUNG DES FÜRSTENZIMMERS IM FÜRSTLICH LIECHTENSTEINSCHEN
SCHLOSSE VELTHURNS IN TIROL, ausgeführt von der k. k. Fachschule
für Holzbearbeitung in Bozen, unter Mitwirkung der k. k. Fachschule
für Tonindustrie in Bechyn (Ofen), der k. k. Fachschule für
Kunstschlosserei in Königgrätz (Beschläge) und der k. k. Fachschule für
Steinbearbeitung in Trient (Steinarbeiten).
Die Täfelung des hier kopierten Fürstenzimmers, des schönsten Raumes
in Velthurns, der sich namentlich durch die meisterhaft behandelte
Intarsia auszeichnet, wurde seinerzeit von dem Meraner Tischlermeister
Spineider unter Mitwirkung der Meister Rumpfer aus Klausen und Dopf
aus Brixen (1583) verfertigt; der Ofen ist eine Kopie des vom Bozener
Hafnermeister Pietschdorfer verfertigten Originals aus dem Ende des
XVI. Jahrhunderts.
Die Möbel des Interieurs sind Nachbildungen von Renaissanceobjekten aus
Steiermark und Tirol.