MÖBELSAMMLUNG.

Saal V. Aus dem Altertum und fast dem ganzen Mittelalter sind nur

ganz wenige Holzmöbel erhalten, ein Umstand, der sich aus der

Vergänglichkeit und dem geringen Werte des Materials erklären läßt.

In Ägypten haben sich in den erst in neuerer Zeit erschlossenen

Gräbern hauptsächlich Sitzmöbel vorgefunden, die uns schon eine

bedeutende Fertigkeit in der Art der Holzbearbeitung erkennen lassen.

Schnitzereien und Bemalung dienen zum Schmucke dieser seltenen Stücke.

Infolge der Ausgrabungen in Pompeji wurde es möglich, Rekonstruktionen

von antiken Möbeln vorzunehmen, die nicht nur über die Form, sondern

auch über die Technik wichtige Aufschlüsse geben.

Die hauptsächlichste Quelle für die Geschichte des antiken Möbels sind

aber die Darstellungen auf den Werken der bildenden Kunst, besonders

auf den Vasen und den zahlreichen uns erhaltenen Reliefs an den Tempeln

und Grabdenkmälern.

Auch aus dem Mittelalter haben sich bis in das XIV. Jahrhundert fast

keine Holzmöbel erhalten, und wir müssen aus den Abbildungen auf

Kunstwerken dieser Zeit unsere Kenntnis schöpfen. Vor allem sind die

zahlreichen Miniaturenhandschriften weltlichen Inhaltes -- Romane,

Historie usw. eine ergiebige Fundgrube. Erst vom XIV. Jahrhundert

an ist eine größere Zahl von Holzmöbeln auf uns gekommen.[3] Das

verbreitetste Möbel zur Zeit der Gotik war die Truhe, ein langer

rechteckiger Kasten mit einem nach oben zu öffnenden Klappdeckel. Die

Verbindung der Bretter geschah durch Verzinken, das heißt durch das

Aussägen und Verbinden von fingerartig ineinandergreifenden Zacken.

Bei den ältesten Holzmöbeln entstehen die großen Flächen durch das

Aneinanderfügen einzelner Bretter, später bildet sich das sogenannte

Rahmensystem in der Weise aus, daß in einen Rahmen von Brettern

ein Brett als Füllung eingesetzt wird, das in Fugen, die in dem

Rahmen rückwärts eingeschnitten sind, eingepaßt wird. Diese Art der

Verbindung hat den Zweck, bei der Bewegung des Holzes infolge von

Feuchtigkeit oder Hitze ein Zerreißen der Fläche, wie es bei einfach

aneinandergefügten Brettern leicht möglich ist, zu verhüten. Die Truhen

werden in der mannigfachsten Weise mit Schnitzereien oder Malerei

geschmückt. Oft wird das Familienwappen angebracht, es werden Ornamente

(Dornblattmuster) eingeschnitzt und mit bunten Farben bemalt. Auch die

oft in kunstvoll gearbeitete Blattornamente endigenden Eisenbeschläge

dienen zur Verzierung. Im XV. Jahrhundert tritt in den Rahmenfüllungen

ein neues Ornament auf, seiner Ähnlichkeit mit einem gefalteten Tuche

wegen „Faltenwerk“ genannt. Es findet bis gegen das Ende des XVI.

Jahrhunderts häufig Verwendung.

Die Entstehung des Schrankes kann man nicht weiter zurückdatieren

als in das XV. Jahrhundert. Alles, was über die Konstruktion und den

Schmuck der Truhe gesagt wurde, gilt auch von dem Schranke. Er hatte

meistens zwei, öfter auch mehr Geschosse, manchmal kommen auch schon

Flügeltüren vor.

Der Tisch hatte an den beiden Schmalseiten breite, kräftige Stützen,

die häufig Zierformen aufweisen und untereinander durch Bretter, die

den Füßen als Stütze dienten, verbunden waren. Die Stühle näherten

sich, wenn sie für festliche Gelegenheiten als Thronsessel und

dergleichen bestimmt waren, den Formen der Kirchenstühle; für den

täglichen Gebrauch gab es einfachere Formen mit oder ohne Rücklehne.

Demselben Zwecke dienten auch lange Bänke, die entweder freistanden

oder an der Mauer befestigt waren.

Die Betten bestanden aus einem einfachen Holzkasten, der Baldachin, von

dem Vorhänge herabhingen, war direkt an der Decke befestigt, es gab

noch keine Stützen für den Betthimmel wie in der Renaissancezeit.

Der Schrank gewinnt im XVI. Jahrhundert in Deutschland immer mehr

Verbreitung, ohne aber die Truhe zu verdrängen. Beide Möbel werden

nebeneinander verwendet. Die Truhe erfährt natürlich in der Dekoration

eine große Veränderung, Renaissanceornamente, geschnitzt oder gemalt,

bedecken die Flächen. In der folgenden Zeit tritt noch die Verwendung

der Intarsia, der Einlegearbeit aus verschiedenartigen Hölzern, hinzu

und findet allgemeine Verbreitung.

Wie auf allen Gebieten der Kunst, so übt auch im Kunstgewerbe die

italienische Renaissance in ganz Deutschland einen mächtigen Einfluß.

Die in Italien neu entstandenen Formen der Architektur und Ornamentik

werden in Deutschland aufgenommen und umgebildet und rufen eine

starke Veränderung im Aufbau und im Schmucke der Möbel hervor.

[Illustration: Truhe mit der Darstellung des Kampfes der Lapithen und

Kentauren. Italienisch, XVI. Jahrhundert.]

In Italien ist die Truhe noch häufiger im Gebrauch als in Deutschland.

Sie wird mit Malerei, Schnitzerei oder Intarsia verziert und in

den Kreis der Darstellungen werden historische, mythologische und

allegorische Szenen aufgenommen.

Der Schrank besteht in Süddeutschland zur Zeit des Beginnes der

Renaissance zumeist aus zwei übereinandergestellten zweiflügeligen

Kasten, die mit reichem Schnitzwerke verziert sind.

Wie dann die neuen Formen der Architektur immer mehr Verbreitung

finden, ahmt der Schreiner den Aufbau und die Art der Dekoration der

großen Architektur an den Schränken nach, teilt sie durch Pfeiler,

Säulen, Lisenen und bringt sogar Fenster und Tore an. Anders ist es

in Norddeutschland, wo sich die alte gotische Form länger erhält. Der

Schrank baut sich hier aus drei oder mehr übereinander befindlichen

Fächern auf. Das zum Schmucke der Flächen verwendete Faltwerk wird

durch Schnitzereien, deren Motive der Ornamentik der Renaissance

entnommen sind, verdrängt. Die Vorwürfe für die figürlichen

Darstellungen sind meist der Heiligen Schrift entnommen. Erst spät

kommen in Norddeutschland Schränke vor, an denen einzelne Motive der

Architektur entlehnt sind. Der französische Schrank der Renaissancezeit

ist von derselben Bauart wie der süddeutsche, er besteht aus zwei

übereinandergestellten doppeltürigen Kasten, doch finden wir im

Gegensatze zum geraden Gesimse des deutschen Schrankes meistens einen

Giebelaufsatz oder einen andern dekorativen Abschluß. Die Flächen

sind mit Schnitzereien, die häufig antike Vorwürfe behandeln, reich

verziert, in der Mitte der Türen ist oft ein vorspringender Kopf

angebracht. Große Verbreitung findet in Frankreich der Stollenschrank,

ein an die Wand anzustellendes Kästchen von mäßiger Höhe, das vorne von

zwei Füßen, den sogenannten Stollen, rückwärts von einer Wand getragen

wird.

Hier ist noch der Kabinettschrank zu erwähnen, ein Schrank, der eine

größere Zahl von Laden enthält und zur Aufbewahrung von besonders

wertvollen Sachen benützt wurde. An ihm finden wir alle Arten der

Verzierung: Intarsia, Marmorplatten, Vergoldung etc. verwendet. Er

wird später auf einen tischartigen Aufbau gesetzt und dient als

Prunkschrank. Die ältesten Stücke stammen aus Italien und Spanien.

Die Form des Tisches zur Zeit der Gotik erhält sich auch in der

Renaissancezeit, nur werden natürlich die beiden Seitenwände in der

mannigfachsten Art mit Renaissancemotiven geschmückt. Besonders in

Frankreich wird der Tisch sehr prunkvoll ausgestattet, in Deutschland

ist seine Form eine einfachere. Tische, die auf vier freien Füßen

ruhen, sind zu dieser Zeit noch selten.

Die Sitzmöbel nehmen im XVI. und XVII. Jahrhundert die verschiedensten

Formen an. Das Sitzbrett ruht auf vier freien Beinen und trägt eine

oft mit Schnitzereien verzierte Lehne. Das ist der einfache Sessel.

Eine bequemere Form seit dem Beginne des XVII. Jahrhunderts ist der

Armsessel mit Armlehnen, häufig auch mit gepolstertem Sitze und

gepolsterter Rücklehne mit reich verziertem Rahmen. Die Füße sind durch

ein System von Querhölzern verspreizt.

[Illustration: Schrank mit Intarsien von David Roentgen aus Neuwied, um

1780]

Das Bett ist in seiner Form dasselbe geblieben, nur der Baldachin wird

von vier, vom Kasten des Bettes aufragenden Säulen getragen. Die

Kopf- und Vorderwand werden mit Schnitzereien versehen.

Gegen das Ende des XVII. Jahrhunderts treten in dem Baue der Möbel

einige bedeutende Änderungen auf. Die wichtigste neue Form ist der

zweitürige Schrank. Hatte man bis jetzt die Kleider liegend in Truhen

oder in großen Schrankfächern verwahrt, so werden sie jetzt in den

Kasten aufgehängt, wodurch ein hoher Raum nötig wurde. Diese Form des

Kastens bleibt für die Zukunft die herrschende.

Im XVII. Jahrhundert tritt eine neue Art des Ornamentes, das sogenannte

„Ohrmuschelornament“, das oft über das ganze Möbel sich hinzieht

und aus unregelmäßigen, einer Ohrmuschel ähnlichen Motiven besteht,

auf. Auch das „Furnieren“ der Möbel beginnt um diese Zeit. Es werden

nämlich dünne Platten kostbaren Holzes auf den von billigeren Holzarten

verfertigten Kern aufgeleimt, eine Art der Verzierung, die der Intarsia

den weitesten Spielraum bietet.

Von den Möbeln sind besonders bemerkenswert: Ein gotischer Schrank

(neben dem ersten Fenster des Saales) aus Bayern mit Rautenmuster an

der Zinne, reichen Ornamentschnitzereien und guten Eisenbeschlägen.

Daneben eine Tischplatte aus dem XV. Jahrhundert. Auf ihr sind

einzelne Gruppen von Darstellungen gemalt, die untereinander keinen

Zusammenhang haben, wie die Passion Christi, die Marter der 10.000

Jungfrauen, einzelne Blumen und Tiere, eine Zahl von Kriegern und eine

Jagddarstellung. Die Malerei ist in Temperafarben auf Kreidegrund

aufgetragen. Beim Ofen eine Chorgestühlfüllung in farbiger Intarsia mit

dem Selbstbildnisse Antonio Bariles aus Siena, signiert 1502, und eine

Darstellung des abgeschlagenen Hauptes des Apostels Paulus in Intarsia

aus derselben Zeit.

An der Wand Kasten aus dem XVI. Jahrhundert mit Intarsien oder

Holzschnitzereien geschmückt. Beim zweiten Fenster ein großer Schrank,

bunt mit Blumen und Ornamenten geschmückt, süddeutscher Herkunft, Ende

des XVI. Jahrhunderts, beim vierten Fenster ein Schrank mit reicher

architektonischer Gliederung aus Salzburg aus der Mitte des XVII.

Jahrhunderts und beim letzten Fenster ein mit Säulen gezierter Schrank,

datiert 1687, sowie ein zweiter ebenfalls mit reicher Architektur und

allegorischen Reliefschnitzereien. Gegenüber zwei Gerichtsschränke

mit außerordentlich reichem figürlichen Schmucke, norddeutsch, XVII.

Jahrhundert.

Saal III. In der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts übernimmt

Frankreich die Führung im Kunstgewerbe und behält sie das ganze XVIII.,

fast das ganze XIX. Jahrhundert hindurch. Unter Ludwig XIV. entsteht

ein neuer Stil, der Stil der „französischen Barocke“, der nach dem

König „Louis XIV“ genannt wird. So wie die Renaissance von Italien her

in Frankreich eingedrungen war, so übte auch die italienische Barocke

ihren Einfluß. Das Typische des neuen Stils ist das Aufgeben der

geraden Linien in den architektonischen Formen und das Vorherrschen

der Dekoration vor den konstruktiven Elementen. Eigentümlich ist

dieser Kunst die Vorliebe für alles Prunkhafte. Das Holz der Möbel

wird vergoldet, leuchtende Brokatstoffe dienen als Überzug. Die

Einlegearbeit findet besonders durch die Ebenistenfamilie Boulle, deren

Arbeiten in Schildpatt oder Ebenholz mit eingelegten Messingornamenten

dieser Technik den Namen gegeben haben, starke Verbreitung. Zur

Verzierung der Möbel werden Bronzebeschläge allgemein verwendet. Als

neue Formen der Möbel entstehen die Kommode, ein reich verzierter

niedriger Schubladekasten, und der Konsoltisch, ein an der Wand

befestigter, in der Regel mit einer Marmorplatte belegter Tisch, über

dem häufig ein großer Spiegel aufgehängt wurde. Kleine, an der Wand

angebrachte Konsolen tragen Uhren, Vasen und anderen Wandschmuck.

Das Ornament verwendet in reichstem Maße Akanthusblattmotive und

Fruchtkränze.

[Illustration: Schreibtischchen, Mahagoni, Wiener Arbeit von Holl,

Kongreßzeit]

Als der Herzog von Orléans für den noch minderjährigen Ludwig XV. die

Regentschaft führte, begann sich aus dem französischen Barockstil

ein neuer Stil, der Regencestil, der das Prinzip der Symmetrie

beibehält und die architektonische Konstruktion der Möbel durch

ornamentale Formen verdrängt, und aus ihm der Rokokostil zu entwickeln,

den die Franzosen nach dem König, unter dessen Regentschaft die

Blütezeit dieses Stils fällt, „Louis XV“ nannten. Dieser Stil ist

durch das vollständige Auflösen aller symmetrischen Formen in eine

Aufeinanderfolge von unregelmäßigen Elementen charakterisiert. Dazu

tritt eine reiche Verzierung mit naturalistischen Motiven, vor allem

mit Blumen. Diese Ungebundenheit hatte natürlich zur Folge, daß die

Konstruktion vor der Dekoration vollständig zurückweichen mußte.

Das Holz wurde entweder mit edleren Hölzern furniert, das heißt:

auf den Holzkern wurden dünne Plättchen einer edlen und kostbaren

Holzgattung aufgeleimt, oder es wurde, um die mangelhafte Konstruktion

zu verbergen, vergoldet. Sehr häufig überzog man bei Sitzmöbeln die

Holzteile ganz mit Stoff. Es sei hier nur im allgemeinen der Einfluß,

den die zur damaligen Zeit bekannt werdende chinesische Kunst auf

das Rokoko, besonders auf die Ornamentik dieses Stils geübt hat,

erwähnt, ja wir finden ganze Wandfüllungen, die ausschließlich mit

chinesischen Motiven dekoriert sind. Zeugnis dafür gibt ferner die

Bemalung der Möbel durch Robert Martin mit Imitationen chinesischer

Lackmalereien. In Deutschland wird der französische Rokokostil

bedingungslos aufgenommen und die einzelnen Motive, wie Muschelwerk,

gekreuzte Gitterstäbe, naturalistische Blumengewinde etc., noch in der

regellosesten Weise überall verwendet, während sich schon in Frankreich

eine Reaktion gegen die übertriebene Regellosigkeit geltend macht

und man bald nach der Mitte des XVIII. Jahrhunderts anfängt, nach

Stilreinheit und antikisierenden Formen zu verlangen.

In England geht eine andere Entwicklung vor sich. Dort hatte sich

neben der Renaissance und Barockkunst die Gotik sehr lange erhalten.

So kommt es, daß im XVIII. Jahrhundert, als die Engländer, die bis

jetzt vorzüglich unter holländischem Einfluß gestanden waren, die

französische Kunst des Rokokos übernahmen, sich die Formen des

französischen Rokokos mit den Formen der Gotik verbanden und häufig

chinesische Motive, besonders flechtartige, geradlinige Flachornamente,

die an den holländischen Möbeln häufig vorkamen, hinzutraten. Der

Hauptmeister dieses Stiles war Thomas Chippendale, der im Jahre 1754

seine Entwürfe publizierte, die eine große Verbreitung fanden.

Das Verlangen nach Stilreinheit in Frankreich hatte zur Folge, daß

die Formen des Rokokos sich vereinfachten und die regellos gekrümmten

Formen einfacheren Motiven Platz machen mußten; das Studium der Antike

zeitigte seine Früchte, es bildete sich ein neuer Stil, der nach dem

König „Louis XVI“ genannt wurde.

Die Symmetrie findet wieder Eingang, die geraden oder mäßig

geschwungenen Linien gestatten wieder das Hervortreten der

Konstruktion, das Muschelwerk wird durch antikisierende Ornamente

ersetzt. Die Bronzeappliken werden auf den (häufig von Mahagoniholz

verfertigten) Möbeln symmetrisch angebracht und haben die Form von

Eierstäben, Perlenschnüren oder naturalistisch gebildeten Blumen

oder Kränzen. Von einem der bedeutendsten Schreiner dieser Zeit, von

David Roentgen aus Neuwied, der in Paris ausgebildet wurde und dort

längere Zeit lebte, befinden sich einige Stücke in der Sammlung.

Gegen Ende des Jahrhunderts geht das verständnisvolle Verarbeiten

der antiken Motive in Nachahmen antiker Vorbilder über, es bildet

sich zur Zeit des französischen Kaiserreiches der „Empirestil“, der

dann auch in Deutschland und England Eingang findet. In diesem Lande

hat die antikisierende Richtung besonders in Adam (um 1770), der auf

Studienreisen in Italien die antiken Überreste studierte, und in Thomas

Sheraton (um 1790) ausgezeichnete Vertreter.

Im Saale III sind in der Nähe der Eingangstür drei holländische

Glasschränke aus dem XVIII. Jahrhundert ausgestellt, in der Mitte

des Saales die Werke des Kunsttischlers David Roentgen aus Neuwied

angeordnet. Von ihm sind: ein Kunstschrank mit vergoldeten Bronzen,

gekrönt von der Figur eines Apollon, mit farbigen Intarsien, die die

Künste und Wissenschaften symbolisieren; ferner zwei große Wandtafeln

mit der Darstellung des Raubes der Sabinerinnen auf der einen und

Coriolanus auf der andern in Intarsia und zwei Tische mit Chinoiserien,

beiläufig um 1780 verfertigt. In der Ecke steht ein Empirebett und

Nachtkästchen mit vergoldeten Holzbeschlägen, beim Fenster ein

kleines Schreibtischchen aus Mahagoni des Wiener Tischlers Holl aus

der Kongreßzeit und in der Mitte des Saales in einer Vitrine ein

Arbeitstischchen einer Dame aus ungarischer Esche mit Stahlbeschlägen

und vier Aquarellen von Wiegand um 1830.

[3] Falke, J. v., Mittelalterliches Holzmobiliar. 46

Lichtdrucktafeln. 1894. -- Falke, J. v., Holzschnitzereien.

Eine Auswahl aus der Sammlung des k. k. Österr. Museums auf 55

Lichtdrucktafeln. 1893. -- Falke, J. v., Rahmen. Eine Auswahl aus der

Sammlung des k. k. Österr. Museums auf 50 Lichtdrucktafeln. 1892.

Führer durch das k. k. österreichische Museum für Kunst und Industrie · 第 23 / 89 题