D. _Chiops mineralis, mineralischer Moor_.

Ist die Verbindung von Quecksilber und Schwefel.

_kandschali_ in Bengalen.

E. _Amalgam_.

Ist die Verbindung des Quecksilbers mit Silber (auch mit Gold); sie kommt

zuweilen natürlich, auch krystallisirt vor, wird aber meist technisch,

durch Hüttenprozess gewonnen, indem auf den Quick- oder Amalgamir-Mühlen

die gepochten Erze mit Quecksilber in Verbindung gebracht werden, welches

sich mit dem Silber verbindet, von dem es leicht zu trennen ist.

Im Alterthume und Oriente kannte man das Amalgam sehr wohl, es ist mir aber

kein Name bekannt, erst im Mittelalter kommt der Name amalgama vor; ob er

aus dem Griechischen stammt von [Greek: ama] und [Greek: gamein]--zusammen

sich verbinden--lasse ich ganz dahin gestellt seyn.

Ein keltisches Wort scheint nicht vorhanden zu seyn, im Gälischen nennt man

das Amalgam _aonachadh_ (Vereinigung) und _co-mheasgachadh_ (die

Zusammenmischung), diess werden keine alten Volksnamen seyn.

_azoguero, azogue en pella_ im Spanischen, ist offenbar aus dem Baskischen;

arrastre, tahona ist die Quickmühle; beneficio por azogue ist der

Amalgamationsprozess;--_amalgam_ in allen neuern Sprachen.

_rtuticnik stribrily_ im Czechischen; sertutowani ist

amalgamiren;--_kenesö-ezüstetegy_ im Magyarischen.

F. _Sublimat_.

Ist chlor- oder salzsaures Quecksilber, ein künstliches Salz, für sich ein

heftiges Gift.

_hiong-fen, fen-chouang_ im Chinesischen; _soliman_ im Spanischen.

* * * * *

#§. 5. Platina nebst den verwandten damit vorkommenden Metallen, Palladium,

Rhodium, Osmium, Iridium.#

Platina kommt bekanntlich bloss gediegen in Körnern vor, die zuerst in den

Goldwäschereien des südlichen Amerika beachtet wurden. Die Spanier nannten

dieses Metall platinja, oder platina (d.i. silberähnlich, von plata

Silber), daher das Substantiv Platina, welcher Name in die

wissenschaftliche Sprache aller Völker überging, daneben machte sich früher

auch der Name Weissgold, or blanc. Später wurden die Platinakörner auch in

den Goldwäschen von Siberien gefunden. Da das Platina mit gewöhnlichem

Feuer nicht geschmolzen werden kann, es nur geschweisst und gehämmert wird,

so ist die Anwendung sehr beschränkt, dient vorzüglich zu chemischen

Gefässen. In Russland prägte man eine Zeit lang Münzen daraus.

Das siberische Platina könnte möglicherweise dem Alterthume und Oriente

bekannt gewesen seyn, aber schwerlich wurde es technisch zu Prunkgefässen

u.s.w. verwendet. Neuerlich hat Prof. Schweigger über das electron der

Alten, (Greifswalde 1848) das [Greek: êlektron] der Griechen für unser

Platina angesprochen, doch scheint mir die Durchführung dieser Behauptung

wenig schlagend.

In und mit dem Platina kommen nur in höchst kleiner Quantität andere

metallische Körper vor, welche die neuere Chemie entdeckt hat, als

Palladium, Rhodium, Osmium, Iridium, die nur ein chemisches Interesse

haben, früher gewiss stets unbeachtet blieben.

* * * * *

#§. 6. Tellur oder Silvan#.

Die Tellurerze kommen fast nur in Siebenbürgen, vorzüglich bey Nagyag aber

in beträchtlichen Massen vor, wurden hier als reiche Golderze wohl seit den

ältesten Zeiten gewonnen, man bezeichnete sie als antimonialische Erze, als

aurum paradoxum-album, problematicum, Klaproth entdeckte in denselben ein

eigenes Metall, das er Tellur nannte, von tellus die Erde; fast

gleichzeitig auch Kirwan, der es Silvan nannte (von Transsilvania,

Siebenbürgen). Selten ist das gediegene, fast reine Tellur, ein flüchtiges

Metall, dem Antimon und Arsenik verwandt, viel häufiger sind die

Legierungen mit silberhaltigem Golde, die verschiedene Namen haben, und

eine verschiedene chemische Zusammensetzung, wie Blättertellur, das mir

etwa 10prct. Gold enthält, Schrifttellur, mit etwa 30prct. Gold und 10prct.

Silber, Weisstellur mit 27prct. Gold und 9prct. Silber.

Der Bergbau in Siebenbürgen ist offenbar seit ältester, selbst

vorgriechischer Zeit, wohl von keltischen Völkern betrieben, stets wird man

diese silberhaltigen Golderze gewonnen haben. Nur hier, sonst in keinen

andern Erzen finden wir das Gold mit 1/3 oder 1/5 Silber legiert, und es

ist möglich, dass man dieses silberhaltige Gold, ohne es zu scheiden, in

Handel gebracht haben kann. Dieses Golderz, was nicht das Ansehen von

andern Golderzen hat, wie das daraus gewonnene silberhaltige Gold, kann man

im Alterthume--wie die künstliche Legierung des Goldes mit 1/5

Silber--[Greek: êlektron] genannt haben.

Bey fast allen griechischen Lexicographen findet sich die Glosse: [Greek:

êlektron allotypon chrysion], d.i. Electron ist Gold in anderer Gestalt.

Das Tellurerz, auch das daraus gewonnene Metall ist wirklich Gold in

anderer Gestalt, als der gewöhnlichen.

Die Kelten trieben überall Bergbau, waren vorzügliche Metallurgen, besassen

wahrscheinlich auch tüchtige mineralogische Kenntnisse, die Tellurerze und

ihr Ausbringen kann den damaligen Mineralogen so merkwürdig gewesen seyn,

als es den jetzigen ist.

Die hier gewagte Conjectur, das (nicht künstlich zusammengesetzte) electrum

für Tellurerz und dessen Product zu halten, scheint mir natürlicher, als es

für Platina anzusprechen.

* * * * *

#§. 7. Kupfer#.

A. _Das metallische Kupfer_.

_tung, tong, lou_ im Chinesischen;--_tse-lay-tong_ ist das natürlich

gediegene, cheng-tung das Rohkupfer, hong-tung das rothe reine

Kupfer;--_tong_ in Siam;--_tung, thoung, dsi_ auf Korea;--_zansa, zadasa_,

auch _kharva, horwa_ im Tibetanischen;--_awo, aka-gane_ im

Japanischen;--_aku-ganni_ auf den japanischen und Lieukieu-Inseln.

_tamra, tamraka_ im Sanscrit, auch _rata_ (das rothe), _culwa, ambaka,

kantjasa, kanijasa, udumbura, audumbura, dwjashta, warishtha, lahitajas,

markatasja_ und andere, mehr dichterische Benennungen;--_tamra, tama,

tamba_ in Bengalen;--_tamba, tambaja_ im Hindu (woher Tombak

stammt);--_tambaja, tombaja_ im Malaiischen;--_chembou_ im Tamulischen

(Indien).

_kie_ auf Awa;--_kiuen_ im Tartarisch-Mandschu;--_djäss, djes, djet_ im

Mongolischen;--_dseddjunah, tschütsch-gnnan_ [or: _tschütschgnnan_],

_tscherikda, tschiret, trikokta_ in den tungusischen Sprachen;--_goli_ im

Kalmückischen.

_kangusak_ im Grönländischen;--_huräh-gahmah_ (Rotheisen) auf

Kamtschatka;--_huräh-gahnäh,_ auch _furikane_ im

Kurilischen;--_tähro-polgonton_ bey den Korjaken (Samojeden);--_padaroch_

im Ostjakischen.

_bakyr, mirs, küssülmischi_ im Tartarischen, sirin ist das

Rothkupfer;--_bakir, bökyr, bagir_ im Türkischen, auch _piring_, was meist

Messing bedeutet;--_bagir_, auch _mio_ im Afghanischen;--_bagyr_ am

Jenisey;--_bagir_ in den samojedischen Sprachen, auch _nerowo, njarane,

kidde, ürrü, tula, paterge_;--_pakur_, auch _safer, sitel_ im

Kurdischen;--_pkhyr_ im Tschuwassischen an der Wolga;--_paker_ im

Albanischen (aus dem Türkischen);--_bakar_ im Illyrischen (desgl.);--_pach_

in den kaukasischen Sprachen, auch _bach, hir, hiroz, dupsi,

zaste_;-_goaptleh_ im Tscherkessischen;--_spilendsi, spilens, lindje_ im

Georgischen;--_pghints_, auch _arwis_ im Armenischen, pghndsi ist

kupfern;--_archwi_ im Ossetischen.

_vaski, was, kasari_ im Finnischen (daher wohl wask das Kupfererz im

Altschwedischen);--_wask_ im Livländischen, und Esthnischen;--_waski,

waskoi_ im Finnländischen;--_wosh_ im Wotjakischen;--_wesk, urgor_ im

Permischen;--_vergene_ im Tscheremissischen;--_herren_ und _arren_ im

Wogulischen (Finnischen);--air im Lappländischen, auch _kuoppar_;--_irgon,

argon_ im Wotjakischen (Finnischen);--_wara, warch_ im Lettischen;--_waras_

im Litthauischen;--_rez, rezedeny_ im Magyarischen; rez termes ist das

gediegene Kupfer, rez banya das Kupferbergwerk.

_mis_ im Persischen, auch _berintsch_ (eigentlich vielleicht Bronce), eine

im Oriente sehr verbreitete Benennung; suffar ist der Kupferschmelzer;

kaskan ist ehern, kase ist Kessel;--_mis_ im Bucharischen.

_medi, mjed_, auch _krasnaja_ im Russischen, medi samorodnaja ist das

selbsterzeugte, gediegene Kupfer;--_mjed_, auch _svakka_ in

Bosnien;--_mido_ in Dalmatien, auch _bakar_ (aus dem Türkischen);--_miedz_

im Polnischen (kotlarz ist der Kupfer- und Kesselschmidt);--_med_ im

Czechischen (medenj dol ist das Kupferbergwerk, cernomed Schwarzkupfer,

surowa med der Kupferstein vom ersten Schmelzen, doprawena med das

Gaarkupfer);--_med_ im Krainschen und Slowakischen;--_medz_, auch _khopar,

kuppor_ im Sorbischen;--_kotlowina_ im Windischen und Illyrischen (das was

zu Kesseln gebraucht wird, kotlina ist Kessel), auch _kufer_, kotlovinast

ist kupferig, kotlovinskaposoda ist Kupfergeschirr, kotlovinar

Kupferschmidt.

_nhas, nahas_, auch _suffar, soffar_ im Arabischen, nahhas und el nahhasyn

ist der Kupferschmelzer;--_nhhaas_ im Maltesischen, nhhaasa ist kupfernes

Geschirr;--_nahassy_ im Tigrisischen und _nahas_ in Darfur und Dongola

(Nordafrika);--_onnas_, auch _tonghul_ im Berberischen

(desgl.);--_gurgemeh_ in Burnu (desgl.).

_mfr_ in der ägyptischen Hieroglyphen-Sprache, nach Champollion;--_homnt_

im Koptischen, referhomnt, auch basnit ist kupfern, sanhomnt der

Kupferschmidt; joi und chalin (wohl mit [Greek: chalkos] zusammenhängend),

ist kupfernes Geschirr, auch Erz im Allgemeinen;--_talekalame,

kajehe-gnahese_ im Amharischen.

_nechasch, nechoscheth_ im Chaldäischen (wie nahas im Arabischen),

nechuschtan ist kupfern, nechoscheth der Kupferrost, tusigim, auch karkoma

(wie [Greek: chalkôma] im Griechischen, kupfernes Geräth) der

Kupferschmidt;--_nechuscha, nechoscheth_ im Hebräischen, nachusch ist

kupfern, ehern;--_kalkitis_ im Syrischen, seruch ist das reine Kupfer,

molscho, magschotho ist kupfernes Geschirr.

_[Greek: chalkos, chalkeion]_ im Griechischen (wie im Syrischen, wie

chalikin im Koptischen, Erz, ehernes Geschirr), [Greek: chalkosmelas] ist

unser Schwarzkupfer, auch [Greek: chyton] und [Greek: trochion] (wegen der

runden Gestalt der Scheiben), [Greek: chalkos kyprios] ist das cyprische,

gereinigte Kupfer, das auch [Greek: elaton] (gestreckt, gehämmert) hiess,

(ganz verwandt damit ist das arabische alaton, Messing, ob dies aus dem

Griechischen stamme, oder umgekehrt, lasse ich dahin gestellt seyn),

[Greek: chalkrês, chalkourgos] ist der Kupferschmidt;--_[Greek: chalkos,

chalkôma, mpariki]_ im Neugriechischen.

_aren, alambrea_, auch _cobra_ im Baskischen, ist eigentlich Erz, wie

_arain, airan_ im Bretonischen und _air_ im Gälischen;--_arama_ im

Walachischen, auch _arams, amale_, de arama ist kupfern, mesceru de arama

der Kupferschmidt, caldare der Kessel; ([Greek: rhama], aeramentum ist im

Mittelalter die Bronce, aeramen, Kupfergeschirr);--_rame_ im Italienischen,

raminie ist kupfernes Geschirr, calderaio der Kupferschmidt, von caldara

der Kessel.

_copar, umha_ im Gälschen (copur im Irländischen), umhach ist kupferig,

umhadaireachd ist Kupferwerk, ceard umha Kupferschmidt, coire der

Kessel;--_efydd_ im Wälschen, efyddaid ist kupfrig, efyddwaith das

Kupferwerk, effyddyn der Kessel;--_kober_ im Cornischen;--_coeufr, coeur,

cuefr_ im Bretonischen.

_aes_ im Lateinischen, bedeutet wie [Greek: chalkos] auch Erz im

Allgemeinen, der gewöhnliche Ausdruck für Kupfer war _cyprium_ (cyprisches

Erz); besondere Arten waren aes salustium, livianum, marianum, cordubense

u.s.w.; aes caldarium war das Schwarz- oder Rohkupfer; aes regulare oder

ductile das gereinigte, das auch panis aerei hiess (wegen der runden Form),

aeneus, ahenius, aenus ist kupfern, aeneum, ahenum (sc. vas) ist kupfernes

Geräthe.

_cuper, cuprum_ im mittelalterlichen Latein (wohl nicht von cyprium,

sondern von copar);--_cobre, cobrea_ im Spanischen, auch _arambre, alambre_

(aus dem Baskischen), cobre bruta ist Rohkupfer, cobre dirosetta das

gereinigte;--_cobre_ im Portugiesischen, cobre vermelho das reine Kupfer;

ereo ist kupfern, von Erz, arame ist Bronce;--_cuivre_ im Französischen,

cuivre noir das Schwarzkupfer, cuivre de rosettes das reine

Kupfer;--_coper_ im Angelsächsischen;--_copper_ im Englischen, black copper

ist Schwarz- oder Rohkupfer, red copper das gereinigte, copper work das

Kupferwerk;--_kobber_ im Dänischen und Norwegischen;--_koppar_ im

Schwedischen, rokoppar, schwarz koppar das Roh- und Schwarzkupfer, im

Altschwedischen nannte man die Kupfererze wask (aus dem

Finnischen);--_kopar_ im Isländischen;--_copher_ im

Alamannischen;--_kuphar_ im Althochteutschen (das Wort Kupfer mit seinen

Modificationen in den verschiedenen Idiomen scheint keltischen Ursprunges

zu seyn).

_venus_ bey den Alchemikern, auch _brachium, calcocos, halimar, michach,

meliboeum, murpur, thebayco, silipit_ u.s.w.

B. _Die Bronce_.

Die Bronce, wozu auch Glockenmetall, Kanonenmetall u.s.w. gehört, bestehet

aus einer Legierung des Kupfers mit Zinn; und je nach Verschiedenheit des

Zweckes, verändert man das Verhältniss dieser Metalle gegen einander. Die

Bronce ist nicht strengflüssig und hart, eignet sich vorzugsweise zu

metallenen Gusswerken, ist aber weich, bedeckt sich durch die Zeit mit

grauem, grünspanartigem Roste. Im Alterthume, besonders in Aegypten und bey

den keltischen Völkern verstand man eine edle Bronce zu bereiten, die sich

härten liess, zu schneidenden Werkzeugen diente, sich mit dem edlen,

malachitartigen, glänzenden Roste bedeckte, der die Gegenstände eher

verschönerte als verunzierte. Solche Bronce findet sich häufig in den

keltischen Gräbern. Schon die Griechen und Römer scheinen, ohne Zusatz

antiker Bronce, jene edle Bronce nicht haben fertigen zu können, was auch

der neuern Zeit noch nicht gelungen ist. Die gehärtete Bronce konnte zu

schneidenden Instrumenten wie unser Stahl verwendet werden, hatte aber den

grossen Vorzug vor demselben, dass sie viel schwerer rostete, das Eisen war

daher wohl weniger im Gebrauche als jetzo, obwohl man es sehr wohl kannte,

daher wohl bezeichnete man in vielen alten Sprachen die Bronce als das Erz

im Allgemeinen.

_kansa_, auch _pitala_ (von pita gelb) und _ajas_ (d.i. Erz) im

Sanscrit;--_pitala_, auch _wingapitala_ in Bengalen.

_hkro, hakhro, hakhara_ im Tibetanischen;--_goli, bacholi, tschara-gooli,

nogon_ im Mongolischen;--_teichoun_ im Tartarisch-Mandschu.

_jes_ im Afghanischen;--_ges, djies_ in den kaukasischen Sprachen.

_bghints_ im Armenischen;--_berintsch, pirindsh, pirink_ im

Persischen;--_pirintch, tutch_ im Türkischen, auch _ejar_ d.i.

Erz;--_berace, gnahese_ im Amharischen;--_tug, tibr_ im Arabischen, ajar

ist Erz;--_opheret_ im Hebräischen.

_karkoma_ im Chaldäischen, _[Greek: chalkôma, chalkos kekrymmenos]_ (von

[Greek: pryptein] verhüllen) im Griechischen.

_prais, preiseach_ im Gälischen, letzteres Wort heisst auch Kessel, Topf;

praisiche ist Kupferschmidt;--_bresych_ im Wälschen (doch finde ich dieses

Wort nicht bey Owen);--_arain_ im Bretonischen, eigentlich Erz;--_arama_ im

Walachsichen [Walachischen];--_kipre_ im Albanischen.

_aes, aeramen_ der Römer.

_[Greek: mprontzo]_ im Neugriechischen;--_[Greek: mprounzo, emproutzo,

pronzines]_ im Mittelalter, auch _[Greek: rhama], bronzinum_, auch

_aerimea, aerimen_.

_bronz, bronc_ im Polnischen, auch _spiza, spiz_ (woher wohl beym alten

sächsischen Bergmanne das Wort Speise für broncefarbiges Erz, als

Kobaltspeise, Glockenspeise u.s.w.);--_bronz_ im Czechischen, zwonowina ist

Glockenmetall;--_bronz_ im Windischen;--_bron_ in Krain;--_bronze_ im

Englischen, eigentlich _brass_ (wohl von prais im Gälischen), was auch jede

Kupferlegierung bedeutet;--_bronze_ im Portugiesischen, auch _arame, erame_

(wohl aus dem baskischen aren Kupfer, oder dem bretonischen arain

Erz);--_bronzo_ im Italienischen, auch _rame_;--_bronce_ im Französischen,

auch _airin_, d.i. Erz;--_bronce_ im Spanischen;--_bronse_ im Dänischen.

(Aus welcher Sprache das Wort Bronce stammt, scheint mir noch sehr dunkel,

fast sollte man glauben, es sey slawischen Ursprunges, doch soll diess ganz

dahin gestellt bleiben.)

Mineralogia Polyglotta · 第 57 / 84 题