Unser Hyacinth kommt nur in kleinen Krystallen und Körnern vor, wesshalb
mir seine Verwendung im Pectorale nicht wahrscheinlich ist.
Uebersetzt im Griechischen mit [Greek: ligyrion] (bey Versetzungen der
Steine mit [Greek: hyakinthos]), im Koptischen mit ligirion; im Syrischen
koncenum; im Chaldäischen kinkire, kancirinon, kankarin; im Arabischen
gasala, im Persischen jeschem, d.i. leschem.
Der Name leschem giebt nirgends ein Anhalten; wir können daher nur die
Uebersetzung berücksichtigen. Der [Greek: ligyrion] der Griechen war--wenn
man die auf uns gekommenen Nachrichten mineralogisch prüft--unser
electrischer Turmalin, meist von rother Farbe, der häufig in Indien, auch
in ziemlich grossen Krystallen vorkommt, als Gemme dient, sich leicht
bearbeiten lässt, sich hübsch ausnimmt, wohl in das Pectorale passte. Die
Conjectur auf unsern Hyacinth scheint mir keinen einigermassen haltbaren
Grund zu haben.